Archiv der Kategorie: Praxisbeispiele

Modul 4

Praxisbeispiele

Wir haben in den folgenen vier Unterbereichen die Praxisbeispiele zum Wissensmanagement in  Organisationen und zum persönlichen Wissensmanagement unterteilt. Die ausführlicheren Praxis-Beispiele, vorwiegend aus den Live-Sessions des Wissensmanagement-MOOC sind wegen der besseren Übersichtlichkeit hier zugeordnet:

Wie bei vielen Klassifikationen ist es auch hier so, dass diese Aufteilung nicht für jeden Fall optimal ist. Beispiele aus einzelnen Bereichen in Großkonzernen, passen z.B. ebenso für kleine Vereine oder Handwerker, wie Beispiele bei Handwerkern zu Verwaltungen passen könnten.

Weitere Beispiele sollen in den kommenden Jahren folgen. Gerne können Sie uns Hinweise auf gute Beispiele geben.


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Wissenstransfer beim Mitarbeiterwechsel bei der Robert Bosch GmbH

Expert Debriefing – bei der Robert Bosch GmbH

Wie das Expert Debriefing zum Wissenstransfer beim Mitarbeiterwechsel bei der Robert Bosch GmbH umgesetzt wird, berichtet Jens Hamann in dieser Live-Session des Wissensmanagement MOOC 2019 (WMOOC).

Der Vortragsteil im Video ist sehr kompakt (erste 14 min des Videos) und praxisnah, so dass es sich sehr gut als Beispiel zum nachmachen eignet. Bei der Planung der konkreten eigenen Umsetzung, helfen zusätzlich die Fragen. Das Video kann auch als Argumentationshilfe dienen, um die Verantwortlichen Ihrer Organisation zu überzeugen, diesen Wissentransfer beim Mitarbeiterwechsel (z.B. Wechsel in den Ruhestand) zumindest als Pilotprojekt zu testen.

Es ist ein Praxisbeispiel zu Wissensmanagement in einem Großunternehmen, welches sich aber so auch in KMU oder Verwaltungen einsetzen lässt. (Dauer: 37:29 min):
Inhalts-Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung
  • 0:55 min : Start Jens Hamann, Überblick
  • 3:02 min : Expert Debriefing @ Bosch
  • 5:35 min : Grundsätze zum Expert Debriefing
  • 6:25 min : Setting und Ablauf des Expert Debriefings
  • 8:39 min : Standard-Output-Dokumente
  • 10:23 min: Online Feedback zum Expert Debriefing
  • 11:06 min: Use Cases zum Expert Debriefing
  • 12:05 min: Netzwerk der Expert Debriefing Moderatoren
  • 14:07 min: Start der Fragen & Antworten
  • 14:37 min: Wofür steht „BES“?
  • 15:12 min: Wie wird man für ein Expert Debriefing bei Euch ausgewählt?
  • 16:25 min: Wer fertigt bei Euch die Dokumentation und wieviel Arbeit ist damit verbunden?
  • 17:21 min: Wie geht Ihr mit dem Aufwandsargument um?
  • 19:36 min: Wie geht Ihr damit um, wenn noch kein Nachfolger da ist?
  • 20:55 min: Welchen Beitrag liefert das Expert Debriefing bei Euch in Bezug zum Gesamt-Wissensmanagement?
  • 23:04 min: Gibt es Erfahrungen mit dem Einsatz im Wissenschaftsumfeld und welche Tools nutzt Ihr zur Visualisierung?
  • 28:09 min: Wo gibt es bei Euch noch Verbesserungspotential und wie wollt Ihr dies angehen?
  • 29:51 min: Wieviele Debriefing Sessions braucht Ihr im Durchschnitt pro Experte?
  • 30:39 min: Gibt es eine Strategie um durch kontinuierliche Wissensweitergabe zukünftig den Umfang von Debriefings reduzieren zu können?
  • 33:26 min: Wie habt Ihr die Einführung und Umsetzung des Expert Debriefings durchgesetzt bekommen?
  • 34:55 min: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Notwendigkeit zum Debriefing?

Wissensmanagement bei A1 Telekom Austria

Wie wird Wissensmanagement bei A1 Telekom Austria gelebt? Darüber berichtet Elisabeth Petracs ausführlich in dieser Live-Session des Wissensmanagement MOOC 2019 (WMOOC). A1 war mit ihrem innovativen Wissensmanagement für den Preis „Exzellente Wissensorganisation 2018“ nominiert.

Wenn der Aufbau oder Umbau zu einer agilen Organisation entsprechend einer nachhaltigen Strategie ansteht, wenn es um soziale Intranets und Lernen aus Fehlern geht, wenn das Management nicht nur mitgenommen werden, sondern als aktiver Unterstützer  agieren soll, wenn Kunden und Mitarbeiter ebenso im Zentrum stehen, wie der wirtschaftliche Erfolg, dann ist dies dafür das richtige Video.

Es lohnt sich, das ganze Video anzusehen, wenn Sie nachhaltiges Wissensmanagement auch in Ihrer Organisation einführen möchten. Viele sehr wertvolle, nicht so offensichtliche und bekannte Tipps und Hinweise kommen in der zweiten Hälfte des Vortrags und auch in den Fragen & Antworten. Zu Einzelthemen können auch direkt die Links aus dem Index (unter dem Video) genutzt werden.  (Video Dauer: 60:54min)

Inhalts-Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung
  • 1:26 min : Start Elisabeth Petracs, Überblick
  • 3:15 min : One Company. One Strategy
  • 4:10 min : New ways of working
  • 5:28 min : Ebenen: Mindeset – Skillset – Toolset
  • 10:47 min: Skillset
  • 12:21 min: Learning: 70-20-10 Modell
  • 17:08 min: Ziele – Wo wollen wir hin (!)
  • 19:47 min: Leadership Ambitions (!)
  • 22:57 min: Fail & Learn Session – „Versemmelt Frühstück“
  • 25:26 min: Unsere agilen Prämissen
  • 29:42 min: Wie sieht die andere Arbeit aus – Eindrücke
  • 33:32 min: Start der Fragen & Antworten
  • 33:44 min: Welches Werkzeug nehmt Ihr für Euer Social Intranet?
  • 34:07 min: Wie habt Ihr erreicht, dass es genutzt wird?
  • 35:06 min: Werden in den Fail & Learn Sessions auch Fehler angesprochen, wofür es bisher noch keine Lösung gibt?
  • 36:24 min: Seit wann arbeitet Ihr daran, das Mindset der Führungskräfte zu ändern?
  • 38:37 min: Wie sind die Weiterbildungen im 70-20-10 Modell zwischen Job und separater Weiterbildung real geteilt?
  • 42:02 min: Wie groß ist Euer Team im Bereich Wissensmanagement oder agile Transformation?
  • 43:31 min: Habt Ihr etwas zum allgemeinen Verständnis (z.B. Policies) – „So arbeiten wir“
  • 47:49 min: Gibt es spezielle Datenschutz-Anforderungen?
  • 51:05 min: Wie machen die unterschiedlichen Führungsebenen bei Empowering und Transparenz mit?
  • 53:45 min: Woher wissen Eure Leute bei den verschiedenen Informationsquellen, wo sie welche Information finden?
  • 58:27 min: Nutzt Ihr Confluence speziell angepasst oder „out of the box“?

Onboarding / Einarbeitung bei LWL (Regionalverbund) und GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)

Im Livesession-Video des WMOOC 2017:
„Onboarding leicht gemacht – die effiziente Einarbeitung durch strukturierten Wissenstransfer in der Praxis“

stellen Lisa Grefe und Katharina Schweitzer anhand der beiden Praxisbeispiele:

  • LWL (Landschaftsverband/Regionalverbund Westfalen-Lippe)
  • GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)

eine Vorgehensweise für möglichst effektive und dabei auch effiziente Einarbeitung / Onboarding vor. Ein Kern der Vorgehensweise ist der Einsatz von MindMaps, eine der Visualisierungsmethoden, die meist zu den Wissenslandkarten zugeordnet wird (siehe auch das sehr interessante Video von Anette Hexelschneider zur Visualisierung). Entscheident sind aber die im Video erläuterten Gesamtprozesse (Dauer 41:54 min).
Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:28 min: Vorstellung & Einführung
04:36 min: Onboarding – Verständnis
08:33 min: Was gehört zu einem guten Onboarding-Prozess?
11:24 min: Praxisbeispiel – LWL (Landschaftsverband/Regionalverband Westfalen-Lippe)
13:13 min: Prozesskette zur Azubi-Einarbeitung
15:31 min: Die Prozessschritte detaillierter erläutert
16:52 min: Nutzung der Wissenslandkarte (Mind Mapping)
23:34 min: Transferplan
24:19 min: Transfermethoden
26:47 min: Praxisbeispiel GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)
29:31 min: Wissensvermittlung in der Einarbeitungszeit
33:30 min: Beginn Fragen & Antworten
33:33 min: Wie erfolgt die Abgrenzung zwischen überregionalen Themen und Abteilungsthemen?
34:48 min: War die soziale Integration mit Bestandteil der Einarbeitungsplanung?
36:00 min: Finden sich die Werte (Unternehmenskultur) auch bei der Auswahl der Methoden wieder?
37:57 min: Gab es Unterschiede hinsichtlich Nachfolger „überlappend“ oder erst später da?
39:09 min: Was sind die Lessons Learned bzw. Erfahrungen aus den beiden Projekten?

Wissensmanagement bei Meusburger (WBI-Methode)

WBI (Wissen besser integrieren) ist eine  pragmatische Wissensmanagement-Methode bei der österreichischen Firma Meusburger. Des Pudels Kern ist ein funktionierendes Dokumentenmanagement mit Wissensdokumenten (WiDoks) auf Basis von Office-Dokumentformaten als „Wissensbasis“ des Unternehmens. Welche praktischen Vorteile dieses Vorgehen, z.B. auch gegenüber Wikis hat, können dem Video entnommen werden. Vor allem lassen sich Office-Dokumente von inzwischen jedem Mitarbeiter erstellen und bearbeiten (Word, Excel, Powerpoint &Co sind vorhandene Kompetenz). Mit einem intelligenten Dokumentenmanagement lassen sich diese Dokumente teilweise besser als Wiki-Beiträge nutzen, verteilen und pflegen. Rahmenbedingungen des Erfolgs sind die im Video erläuterten Prozesse, Standardisierungen und die Unternehmenskultur.

Die Meusburger Unternehmensgruppe hat derzeit (2017) ca. 1500 MA und ist stark wachsend. Sie ist nach eigener Einschätzung Marktführer bei Normalien für Spritzgieß- und Stanzwerkzeuge und international vertreten. Hohe Standardisierung bei Produkten und Prozessen, sowie das langjährige praxisorientierte Wissensmanagement, entwickelt vom Firmengründer charakterisieren das Unternehmen.

Das Video zum Praxisbeispiel ist als Live-Session im WMOOC 2017 (Januar 2018) entstanden (Dauer: 46:05 min):

 Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:32 min: Kurzvorstellung Meusburger
02:41 min: Wissensmanagement bei Meusburger
06:36 min: Wie ist der Stand heute
07:10 min: Beispiele für WiDoks (Wissensdokumente)
09:28 min: Metadaten von WiDoks
11:00 min: Wissensdatenbank + Fragen zu WiDoks
19:26 min: WBI Wissensmanagement Prozess
26:22 min: Zwischenfrage: Funktioniert die Suche semantisch?
27:42 min: Was bedeutet das Wissensmanagement für die Mitarbeiter
29:01 min: Der Nutzen von WBI Wissensmanagement
29:28 min: WBI Wissensmanagement Angebot
30:24 min: Angebot, das WBI-Buch kostenfrei zu erhalten
32:00 min: Beginn Fragen+Antworten
32:14 min: Wer teilt die „Ownership“ für ein Dokument zu?
33:08 min: Ist denn die Arbeit mit Dokumenten nicht veraltet?
35:47 min: Wie sind die Berechtigungen geregelt?
37:07 min: Wie werden „Lernen aus Fehlern“ oder Projektwissen gehandhabt?
38:52 min: Gibt es auch schon Ansätze, mit Videos oder Podcasts/MP3s zu arbeiten?
40:01 min: Was sind die Erfahrungen aus den Jahren? Wos sind die Stolperfallen?
42:25 min: Gibt es Anreizsysteme zur Erstellung von Wissensdokumenten?

Die WBI-Methode wird inzwischen durch ein Tochterunternehmen der Meusburger Unternehmensgruppe extern für KMU vermarktet.

Persönliche Reise zum Wissensmanagement

Im Rahmen meines, Gabriele Vollmar, Lehrauftrages „Wissensmanagement“ an der Universität Duisburg-Essen habe ich den Studierenden die Aufgabe gestellt, ein Wissensmanagement-Grobkonzept für Ihre jeweilige Organisation (der Studiengang ist berufsbegleitend) zu erstellen. Nun ist einer der Studierenden, Serge Enns, freiberuflich tätig, was ihn hinsichtlich dieser Aufgabe vor eine Herausforderung gestellt hat. Er hat sich entschieden nicht anhand eines fiktiven Fallbeispiels zu arbeiten, sondern das Thema ‚Persönliches Wissensmanagement‘ näher zu beleuchten und dabei eine ebenso ganz persönliche Wissen- und Wissensmanagement-Strategie zu entwickeln.

Da er außerdem leider seine Überlegungen in der entsprechenden gemeinsamen Online-Session nicht persönlich vorstellen konnte, hat er sein Arbeitsergebnis in Form eines YouTube-Videos eingereicht.

…wovon Sie nun profitieren, denn freundlicherweise darf ich diese sehr inspirierenden und ganz persönlichen Überlegungen zum Persönlichen Wissensmanagement mit Ihnen teilen. Vielen Dank, Herr Enns!

Lernzirkel bei der Polizei Rheinland-Pfalz

Lernzirkel bei der Polizei Rheinland-Pfalz

Das sehr gute Fallbeispiel/Praxisbeispiel zu den Lernzirkeln ist als Live-Session beim WMOOC 2017 entstanden.

Carsten Borck (Polizei Rheinland-Pfalz und nebenberuflicher Bildungsberater) gibt aus seiner mehrjährigen Berufserfahrung mit Lernzirkeln  sein Wissen zu dieser Methode weiter. Lernzirkel unterstützen die Optimierung betrieblicher Lernsettings und Lernabläufe. Lernzirkel sind sowohl als Präsenztreffen als auch online möglich. Es kommen Fachleute zu einem Thema zusammen (z.B. „Fallbearbeitung“) und erstellen in 1-3 Stunden als zielgerichtetes Ergebnis des gemeinsamen Wissensaustauschs z.B. eine Wissenskarte, welche das gemeinsame Wissen zu einem Prozess, Arbeitsablauf, Fall, Vorgehensweise etc. abbildet, dieses Wissen explizit macht und zukunftig vereinheitlicht (gemeinsames einheitliches Verständnis und Vorgehen erzeugt). Eine interessante Frage dabei ist, inwieweit dies in die Routinen des Alltagslernen einer lernenden Organisation integriert werden kann. (Dauer: 38:42 min):

Besonders empfehlenswert ist dieses Praxisbeispiel für Verwaltungen, Organisationen und auch Unternehmen, die dezentral tätig sind, deren Prozesse und Vorgehen jedoch entweder einheitlich sein müssen, oder aufeinander aufbauen und deshalb zusammenpassen müssen.

Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:51 min: Kurzvorstellung Carsten Borck
02:06 min: Einführung
04:48 min: Befragungsergebnisse zu Problemen im Wissensmanagement
06:46 min: Ziel – lernende Organisation
07:42 min: Technische Wissensmanagement – Instrumente
08:43 min: MOT/TOM – Modell
09:58 min: Ausgangslage in der Polizei Rheinland-Pfalz
11:46 min: Vorhandene Instrumente / Anknüpfungspunkte
13:37 min: MIT – Wissen Praxisprojekt (Mensch-Information-Technik)
14:58 min: Lernzirkel – Ziele
16:00 min: Ablauf eines Lernzirkels
16:58 min: Wissensteams bei der Polizei
19:49 min: Moderation eines Lernzirkels
20:41 min: Was wir vermeiden wollen
21:13 min: Wissenskarte – Produkt eines Lernzirkels
23:49 min: Exkurs zur Testplattform auf Share-Point
26:11 min: Ausblick: Lernzirkel online
26:58 min: Fazit / zentrale Empfehlung
28:10 min: Beginn Fragen & Antworten
28:18 min: Nachfrage zum Lernzirkel Ablauf
32:26 min: Unterschied zwischen Lernzirkel und herkömmlichen Qualitätszirkel
34:25 min: Was waren die Erfahrungen, Lessons Learned und was würdest Du heute anders machen?
35:53 min: Wie oft kommt ein konkretes Ergebnis wie die Wissenskarte zustande?
37:28 min: Wie funktioniert es mit den Ergebnisspflege im Wiki?

Bosch Expert Organization (BEO) – Expertennetzwerk bei Bosch

Wenn die Vernetzung von Experten in der eigenen Organisation und die Nutzung deren Kompetenz auch übergreifend, evtl. auch international, ein Thema ist, ist dies eine interessante Beispiellösung für größere Organisationen.

Dieses Video zur Bosch Expert Organization (BEO) entstand mit Jürgen Ebmeyer und Lothar Maier (zwei BEO-Machern von Bosch) als Praxisbeispiel im Rahmen des Wissensmanagement-MOOC 2017 gemeinsam mit der GfWM Regionalgruppe Stuttgart. An die ca. 36 min Vortrag und Vorstellung von BEO schließen sich weitere ca. 36 min Fragen und Antrworten an (gesamt: 1h 12 min):


Inhalts-Index zum Video:

  • 00:00 min:   Vorstellung
  • 00:40 min:   Bosch und Abteilung
  • 04:06 min:   BEO Bosch Experts Organization – Einleitung
  • 05:12 min:   Motivation zur Wissensteilung
  • 09:05 min:   Geschichte von BEO
  • 10:36 min:   3 Elemente von BEO heute
  • 13:21 min:   Wie wird man BEO-Experte?
  • 16:36 min:   die Rolle BEO Experte (Erwartungen, Aufgaben)
  • 18:27 min:   Suche nach einem Experten oder einer Community
  • 20:41 min:   Bosch Topic Areas (Taxonomie)
  • 21:44 min:   Bosch als agile Organisation + Topic Areas
  • 26:23 min:   Agile Zusammenarbeit und Ideen-Verwirklichung
  • 29:18 min:   Wichtige Etappen in der Entwicklung von BEO und vom knowledge management zu competences
  • 34:08 min:   Facts and Figures zu BEO
  • 36:57 min:   Ende des Vortrages, Beginn der Fragerunde (nur noch Audio)
  • 37:26 min:  Was waren wichtige Gründe für die Entwicklungsschritte seit 1996?
  • 40:55 min:   Was wird als Enterprise Search verwendet?
  • 41:06 min:   Hängt BEO auch mit der Bosch Fachkarriere zusammen?
  • 41:48 min:   Gibt es noch allgemeinere WM-Bereiche?
  • 43:44 min:   Wo mussten Sie welche Erfahrungen sammeln, die zum jetzigen BEO Ergebnis geführt haben?
  • 45:00 min:   Messen Sie den Erfolg von BEO?
  • 46:26 min:   Gibt es Anreizsysteme für die Expertenrolle?
  • 47:27 min:   Wie steht Betriebsrat zu Themen der „Experten-Findung?
  • 48:21 min:   Wie erfährt ein neuer Mitarbeiter, dass es BEO gibt?
  • 49:06 min:   Spüren die Kunden schon etwas von der Agilität?
  • 50:24 min:   Was passiert, wenn ein Experte vorgeschlagen wurde und nicht möchte?
  • 51:02 min:   Was ist, wenn sich ein Experte im Nachhinein nicht als Experte herausstellt?
  • 51:51 min:   Missbrauch (Headhunter Thema) – ist das ein Problem, wie ist Umgang damit?
  • 54:18 min:   Welche Entwicklungen gibt es hinsichtlich der Expertenzahl und aufs Vorschlagswesen?
  • 56:12 min:   Wie sind die Vorgehensweisen hinsichtlich Sprachen und Übersetzungen?
  • 58:21 min:   Zeigen Sie auch Kompetenzen an, die nicht direkt mit dem Job zusammenhängen?
  • 59:20 min:   Welche Länder sind besonders aktiv?
  • 60:00 min:   Gibt es online Workshops oder Qualitätszirkel?
  • 61:44 min:   Wie ist der Austausch der Experten untereinander?
  • 62:10 min:   Präsentieren die Experten ihre Ergebnisse auch?
  • 62:47 min:   Wieviele Menschen/Admins betreuen BEO?
  • 64:30 min:   Was waren die größten Herausforderungen und Konfliktpotentiale bei der Einführung von BEO?
  • 71:37 min:   Kann auch das Management an BEO teilnehmen?

Wissenstransfer im KMU

Wissenstransfer in der Organisation – praktische Umsetzung

Das Praxisbeispiel von Dirk Liesch konzentriert sich auf folgende Themen und Wissenstransfer – Methoden aus seinem früheren Unternehmen und Kundenprojekten. Insbesondere die Kombination von „Interview – Methode“ (erzählen, Ergebnis MP3) und „Mitarbeiter-Workshop Methode“ (zeigen, Ergebnis Video) lässt sich sehr effektiv zum Wissenstransfer auch in KMU und Handwerk einsetzen. Video-Inhalte:

  • Erfahrungswissen ausscheidender Mitarbeiter (z.B. Ruhestand) erhalten:
    • Themen – MindMap
    • Interview – Methode (basierend auf narrativem Storytelling)
  • Projektwissen in der Organisation weitergeben:
    • Mitarbeiter – Workshop Methode
    • Ereignis – Kurve
  • Wissen der Mitarbeiter für Verbesserungen (z.B. im KVP) erschließen:
    • Ideen –Treff Methode
    • LEGO Serious Play™

Ergänzt wird dies durch die Erfahrungen, Beiträge sowie Fragen und Antworten der Teilnehmer in der zweiten Hälfte der Video – Aufzeichnung ( 68 min):

Inhalts-Index zum Video:

  • 00:00 min: Begrüßung
  • 00:55 min: Wissen im Prozess der Arbeit (Einführung)
  • 01:57 min: Wissenstransfer Einarbeitung und während der Arbeit
  • 03:58 min: Übersicht zu Wissenstransfer-Themenkomplexen in der Organisation
  • 05:03 min: Wissenspool,Knowledge Base, Infosystem: Bedeutung, Funktion, Einordnung unterstützender IT
  • 06:45 min: Wissenstransfer in der Organisation – ausgewählte Schwerpunkte
  • 08:47 min: Themen – MindMap als Template für zu übertragende(s) Wissen/Erfahrungen
  • 13:15 min: Interview – Methode (narrativ, MP3-Aufzeichnung): Vorstellung, Einsatzfälle Erfahrungen
  • 20:42 min: Projektwissen in der Organisation weitergeben
  • 21:35 min: Mitarbeiter – Workshops (Mitarbeiter für Mitarbeiter): Vorstellung, Einsatzfälle Erfahrungen
  • 27:15 min: Ereigniskurve : Vorstellung, Einsatzbereiche
  • 29:23 min: Wissen der Mitarbeiter für Verbesserungn (z.B. im KVP) erschließen
  • 29:40 min: Ideen – Treff: Kurzvorstellung
  • 31:30 min: LEGO Serious Play™: Kurzvorstellung
  • 33:44 min: Beginn des Fragen & Antwort Teils der Teilnehmergruppe
  • 34:44 min: Wie findet man bestimmte Themen in den MP3-Dateien?
  • 35:47 min: Wissensmoderator zur Unterstützung der Interviews
  • 39:39 min: Gibt es Generationsprobleme, wenn Gerneration Babybommer und Z zum Wissenstransfer aufeinandertreffen?
  • 47:57 min: Was ist, wenn MA keine Aufnahmen von sich wünschen (für unbekannte Zuseher/ Zuhörer)?
  • 55:30 min: „Now you know“-Videos: Wie macht Ihr das?
  • 57:34 min: Wie erreicht man, dass der Fachexperte das richtige Video zum richtigen Zeitpunkt auch aufruft?
  • 59:40 min: Wie bekomme ich am besten die Zustimmung des Managements?
  • 01:03:38 min: Wissenswanderung und Unterstützung des Managements (Bedenken zu „kritischen Informationen“)

Wachstum und Wissen managen – Erfahrungsbericht der c.a.p.e. IT GmbH

Wie hat sein KMU Wachstum gemanaged (von 20 auf 40 Mitarbeiter/innen) und tut es noch? Dies ist der intensive Erfahrungsbericht von Rico Barth (c.a.p.e. IT GmbH) zum ersten Mind Slam in Chemnitz am 23.10.2017.

Der Wandel vom Open Source-Dienstleister zum Open Source-Hersteller machte den Wachstumsprozess und den damit notwendigen Wandel des Unternehmens notwendig, auf allen Ebenen, wie: Organisationsstruktur, Unternehmenskultur, Mentalität und Bereitstellung sowie Weitergabe von Wissen. Falls es irgendwo wachsende KMU gibt, hier ist der Vortrag für sie (Dauer: 13:00 min):

Index des Videos:

  • 00:00 min: Begrüßung, Vorstellung
  • 00:35 min: Infos zur c.a.p.e. IT + Erläuterung der Wachstums-Herausforderung
  • 02:49 min: Wandel vom OS-Dienstleister zum OS-Hersteller
  • 03:38 min: Erläuterung des Veränderungsprozesses
  • 05:33 min: Erfahrungen+Herausforderungen bei der Umsetzung
  • 06:45 min: Erfahrungen mit Wiki + neuen Wissensprozessen
  • 07:50 min: Wandel in der Denkweise vorantreiben
  • 08:40 min: laufender Prozess des Wandels
  • 10:00 min: miteinander reden – Kommunikation
  • 11:20 min: Partner, Community + Bestandskunden