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Wissens-Community der MediaCom GmbH

Der Faktor Mensch im Wissensmanagement – am Beispiel einer Wissens-Community

Der Ausgangspunkt dieses Praxisbeispiels ist die Einführung der Wissensplattform „Basecamp“ bei der MediaCom GmbH. Als Wissensbausteine/ Wissensnuggets wird hier intensiv auf kurze Videos gesetzt. Der Vortrag fokussiert dabei jedoch auf den Faktor Mensch. Wie werden die Menschen in den Mittelpunkt gestellt, wie werden sie mitgenommen und erreicht, das es letztendlich eine lebendige Wissens-Community für die Mitarbeiterinnen wird. Gerade bei der Motivation und den Methoden, wie die Mitarbeiter mitgenommen wurden und werden, hat dieses Praxisbeispiel sehr interessante Ansätze zum nachmachen, die vor allem im zweiten Teil des Vortrags beschrieben werden.

Paolo Ravalli macht in dieser Live-Session des Wissensmanagement MOOC  2019 sehr deutlich, wie sehr der Erfolg eines solchen IT-Projektes davon abhängig ist, dass sowohl bei der fachlichen Konzeption der Umsetzung, als auch hinsichtlich der Einführung und des Betriebs der Mensch und der Nutzen für die Mitarbeiter im Zentrum steht. (Video-Dauer: 51:40 min)

Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung
  • 1:57 min : Start Paolo Ravalli, Einführung
  • 4:02 min : Was ist eine Mediaagentur und wer ist MediaCom
  • 6:44 min : Was ist unsere wichtigste Ressource zur Erfolgssicherung?
  • 8:16 min : Unsere drei größten Herausforderungen
  • 10:45 min: Wie man es immer gemacht hat
  • 12:53 min: Die Folgen
  • 14:23 min: Change
  • 15:43 min: Basecamp – Der zentrale Ort für unser Wissen
  • 17:59 min: Wichtigste Faktoren für den Erfolg
  • 18:53 min: Die Rolle der Experten Community
  • 21:41 min: Die Implementierung des Projektes
  • 27:00 min: Experten Community aufbauen
  • 28:21 min: Aktivitätskampagnen
  • 30:11 min: Nutzerinteresse wecken
  • 31:21 min: Zeitersparnis von 40% erreicht
  • 32:36 min: Mensch in den Mittelpunkt stellen
  • 33:28 min: MediaCom Basecamp in Zahlen
  • 36:03 min: Die Wissens-Reise – Ende offen …
  • 36:50 min: Start der Fragen & Antworten
  • 36:50 min: Wie werden die Videos erstellt und wie kommen diese in die Plattform?
  • 38:07 min: Was muss in die Videos für einen professionellen Eindruck an Zeit investiert werden?
  • 41:36 min: Wie sieht so eine Videoproduktion aus und wie aufwändig ist sie?
  • 45:21 min: Wie findet Ihr Eure Experten und was motiviert sie nachhaltig?
  • 49:15 min: Was würdet Ihr gerne im nächsten Jahr noch verbessern und warum?

Wissenstransfer beim Mitarbeiterwechsel bei der Robert Bosch GmbH

Expert Debriefing – bei der Robert Bosch GmbH

Wie das Expert Debriefing zum Wissenstransfer beim Mitarbeiterwechsel bei der Robert Bosch GmbH umgesetzt wird, berichtet Jens Hamann in dieser Live-Session des Wissensmanagement MOOC 2019 (WMOOC).

Der Vortragsteil im Video ist sehr kompakt (erste 14 min des Videos) und praxisnah, so dass es sich sehr gut als Beispiel zum nachmachen eignet. Bei der Planung der konkreten eigenen Umsetzung, helfen zusätzlich die Fragen. Das Video kann auch als Argumentationshilfe dienen, um die Verantwortlichen Ihrer Organisation zu überzeugen, diesen Wissentransfer beim Mitarbeiterwechsel (z.B. Wechsel in den Ruhestand) zumindest als Pilotprojekt zu testen.

Es ist ein Praxisbeispiel zu Wissensmanagement in einem Großunternehmen, welches sich aber so auch in KMU oder Verwaltungen einsetzen lässt. (Dauer: 37:29 min):
Inhalts-Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung
  • 0:55 min : Start Jens Hamann, Überblick
  • 3:02 min : Expert Debriefing @ Bosch
  • 5:35 min : Grundsätze zum Expert Debriefing
  • 6:25 min : Setting und Ablauf des Expert Debriefings
  • 8:39 min : Standard-Output-Dokumente
  • 10:23 min: Online Feedback zum Expert Debriefing
  • 11:06 min: Use Cases zum Expert Debriefing
  • 12:05 min: Netzwerk der Expert Debriefing Moderatoren
  • 14:07 min: Start der Fragen & Antworten
  • 14:37 min: Wofür steht „BES“?
  • 15:12 min: Wie wird man für ein Expert Debriefing bei Euch ausgewählt?
  • 16:25 min: Wer fertigt bei Euch die Dokumentation und wieviel Arbeit ist damit verbunden?
  • 17:21 min: Wie geht Ihr mit dem Aufwandsargument um?
  • 19:36 min: Wie geht Ihr damit um, wenn noch kein Nachfolger da ist?
  • 20:55 min: Welchen Beitrag liefert das Expert Debriefing bei Euch in Bezug zum Gesamt-Wissensmanagement?
  • 23:04 min: Gibt es Erfahrungen mit dem Einsatz im Wissenschaftsumfeld und welche Tools nutzt Ihr zur Visualisierung?
  • 28:09 min: Wo gibt es bei Euch noch Verbesserungspotential und wie wollt Ihr dies angehen?
  • 29:51 min: Wieviele Debriefing Sessions braucht Ihr im Durchschnitt pro Experte?
  • 30:39 min: Gibt es eine Strategie um durch kontinuierliche Wissensweitergabe zukünftig den Umfang von Debriefings reduzieren zu können?
  • 33:26 min: Wie habt Ihr die Einführung und Umsetzung des Expert Debriefings durchgesetzt bekommen?
  • 34:55 min: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Notwendigkeit zum Debriefing?

Wissensmanagement bei A1 Telekom Austria

Wie wird Wissensmanagement bei A1 Telekom Austria gelebt? Darüber berichtet Elisabeth Petracs ausführlich in dieser Live-Session des Wissensmanagement MOOC 2019 (WMOOC). A1 war mit ihrem innovativen Wissensmanagement für den Preis „Exzellente Wissensorganisation 2018“ nominiert.

Wenn der Aufbau oder Umbau zu einer agilen Organisation entsprechend einer nachhaltigen Strategie ansteht, wenn es um soziale Intranets und Lernen aus Fehlern geht, wenn das Management nicht nur mitgenommen werden, sondern als aktiver Unterstützer  agieren soll, wenn Kunden und Mitarbeiter ebenso im Zentrum stehen, wie der wirtschaftliche Erfolg, dann ist dies dafür das richtige Video.

Es lohnt sich, das ganze Video anzusehen, wenn Sie nachhaltiges Wissensmanagement auch in Ihrer Organisation einführen möchten. Viele sehr wertvolle, nicht so offensichtliche und bekannte Tipps und Hinweise kommen in der zweiten Hälfte des Vortrags und auch in den Fragen & Antworten. Zu Einzelthemen können auch direkt die Links aus dem Index (unter dem Video) genutzt werden.  (Video Dauer: 60:54min)

Inhalts-Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung
  • 1:26 min : Start Elisabeth Petracs, Überblick
  • 3:15 min : One Company. One Strategy
  • 4:10 min : New ways of working
  • 5:28 min : Ebenen: Mindeset – Skillset – Toolset
  • 10:47 min: Skillset
  • 12:21 min: Learning: 70-20-10 Modell
  • 17:08 min: Ziele – Wo wollen wir hin (!)
  • 19:47 min: Leadership Ambitions (!)
  • 22:57 min: Fail & Learn Session – „Versemmelt Frühstück“
  • 25:26 min: Unsere agilen Prämissen
  • 29:42 min: Wie sieht die andere Arbeit aus – Eindrücke
  • 33:32 min: Start der Fragen & Antworten
  • 33:44 min: Welches Werkzeug nehmt Ihr für Euer Social Intranet?
  • 34:07 min: Wie habt Ihr erreicht, dass es genutzt wird?
  • 35:06 min: Werden in den Fail & Learn Sessions auch Fehler angesprochen, wofür es bisher noch keine Lösung gibt?
  • 36:24 min: Seit wann arbeitet Ihr daran, das Mindset der Führungskräfte zu ändern?
  • 38:37 min: Wie sind die Weiterbildungen im 70-20-10 Modell zwischen Job und separater Weiterbildung real geteilt?
  • 42:02 min: Wie groß ist Euer Team im Bereich Wissensmanagement oder agile Transformation?
  • 43:31 min: Habt Ihr etwas zum allgemeinen Verständnis (z.B. Policies) – „So arbeiten wir“
  • 47:49 min: Gibt es spezielle Datenschutz-Anforderungen?
  • 51:05 min: Wie machen die unterschiedlichen Führungsebenen bei Empowering und Transparenz mit?
  • 53:45 min: Woher wissen Eure Leute bei den verschiedenen Informationsquellen, wo sie welche Information finden?
  • 58:27 min: Nutzt Ihr Confluence speziell angepasst oder „out of the box“?

Onboarding / Einarbeitung bei LWL (Regionalverbund) und GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)

Im Livesession-Video des WMOOC 2017:
„Onboarding leicht gemacht – die effiziente Einarbeitung durch strukturierten Wissenstransfer in der Praxis“

stellen Lisa Grefe und Katharina Schweitzer anhand der beiden Praxisbeispiele:

  • LWL (Landschaftsverband/Regionalverbund Westfalen-Lippe)
  • GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)

eine Vorgehensweise für möglichst effektive und dabei auch effiziente Einarbeitung / Onboarding vor. Ein Kern der Vorgehensweise ist der Einsatz von MindMaps, eine der Visualisierungsmethoden, die meist zu den Wissenslandkarten zugeordnet wird (siehe auch das sehr interessante Video von Anette Hexelschneider zur Visualisierung). Entscheident sind aber die im Video erläuterten Gesamtprozesse (Dauer 41:54 min).
Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:28 min: Vorstellung & Einführung
04:36 min: Onboarding – Verständnis
08:33 min: Was gehört zu einem guten Onboarding-Prozess?
11:24 min: Praxisbeispiel – LWL (Landschaftsverband/Regionalverband Westfalen-Lippe)
13:13 min: Prozesskette zur Azubi-Einarbeitung
15:31 min: Die Prozessschritte detaillierter erläutert
16:52 min: Nutzung der Wissenslandkarte (Mind Mapping)
23:34 min: Transferplan
24:19 min: Transfermethoden
26:47 min: Praxisbeispiel GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)
29:31 min: Wissensvermittlung in der Einarbeitungszeit
33:30 min: Beginn Fragen & Antworten
33:33 min: Wie erfolgt die Abgrenzung zwischen überregionalen Themen und Abteilungsthemen?
34:48 min: War die soziale Integration mit Bestandteil der Einarbeitungsplanung?
36:00 min: Finden sich die Werte (Unternehmenskultur) auch bei der Auswahl der Methoden wieder?
37:57 min: Gab es Unterschiede hinsichtlich Nachfolger „überlappend“ oder erst später da?
39:09 min: Was sind die Lessons Learned bzw. Erfahrungen aus den beiden Projekten?