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Transferampel

Egal, ob personenbezogen oder themenzentriert, die Transferampel unterstützt sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende dabei, mit Wissenssicherungund Wissenstransfer an den richtigen Stellen anzusetzen und die ohnehin knappen Ressourcen, vor allem zeitliche, mit größtmöglicher Wirkung einzusetzen.

Mit der Transferampel wurde ein Ansatz entwickelt, den systematischen Wissenstransfer in der Organisation zu fokussieren und verbindlicher zu verankern.

Abbildung 1: Beispiel eines ausgefüllten personenbezogenen Fragebogens (Transferampel-Tool)

Das Ziel einer Transferampel ist es, eine spezifische Kritikalität und damit Transfernotwendigkeit unabhängig von einem Weggang oder Wechsel sichtbar zu machen. Dabei hängt die Wissenskritikalität von vier wesentlichen Faktoren ab:

  1. Wissensrelevanz
  2. Wissensspezifität
  3. Wissensverteilung
  4. Wissensdokumentation

Die Ampelfarben (GRÜNGELBROT) bieten klare Orientierung hinsichtlich der Notwendigkeit von Transfermaßnahmen, deren Dringlichkeit durch das zusätzliche Kriterium eines anstehenden Weggangs oder Wechsels bestimmt wird.


Weiterführende Materialien (wenn Sie etwas mehr Zeit investieren wollen):

Weitere Informationen und eine ausführliche Beschreibung des personenbezogenen oder themenzentrierten Transferampel-Tools finden sie in diesem Artikel von Gabriele Vollmar und Christian Keller von synartIQ: Mit der Transferampel den Wissenstransfer nicht mehr dem Zufall überlassen.
veröffentlicht in: Das Kuratierte Dossier Bd. 7 „Knowledge Management works.“ im Mai 2025. Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. gfwm.de


Kommentare/Hinweise:
Wir freuen uns über Ergänzungs- oder Änderungsvorschläge. Gerne per eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).