Bei der Definition des Maßnahmen-Portfolios, also der Auswahl der für das eigene und spezifische Wissensmanagement passenden Maßnahmen, gilt es zwei Herausforderungen zu bewältigen:
sich überhaupt erst einen Überblick über die Fülle an möglichen Werkzeugen und Methoden verschaffen
die „richtigen“ auswählen
Überblick über den Werkzeugkoffer:
Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt es sich, den „Wissensmanagement-Werkzeugkoffer“ auf irgendeine Art zu strukturieren, die für das eigene Wissensmanagement passt und sich auch in der Organisation gut kommunizieren und darstellen lässt. Zum Beispiel:
entlang der Wissensprozesse aus dem Bausteine-Modell oder dem Potsdamer Modell
die Methoden-Sammlung dieses online Lehr- und Lernbuches folgt übrigens dieser Idee einer Strukturierung nach Wissensprozessen
Die Lösungsbox des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projektes ProWis bietet unterschiedliche Sortier- und damit Zugangsmöglichkeiten zu den 50 dort dargestellten Werkzeugen:
entlang der WM-Kernaktivitäten (entspricht 4 Wissensprozessen)
entlang WM-Gestaltungsfeldern
entlang der 3 Dimensionen des TOM-Modells (bei uns MOT genannt)
entlang einer Liste möglicher Praxisprobleme (Handlungsfelder)
Eine weitere sehr interessante Möglichkeit der Orientierung bietet der so genannte semantische Raum von Dr. Angelika Mittelmann, deren Buch „Werkzeugkasten Wissensmanagement“ viele Werkzeug- und Methoden beschreiben bietet und gemäß dieses semantischen Raums aufgebaut ist.
Warum kann eine solche Sortierung in der Praxis hilfreich sein? Zum einen unterstützt sie die eigene Orientierung bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Zum anderen hilft sie dabei, ein so genanntes Big Picture der Wissensmanagement-Aktivitäten aufzuzeigen, also wie einzelne Maßnahmen sich ergänzen, abgrenzen usw. Ein Verständnis dieses Big Picture wiederum unterstützt die Akzeptanz sowohl einzelner Maßnahmen als auch des Wissensmanagement insgesamt – seitens der Führung, aber auch seitens des einzelnen Mitarbeiters.
Denkaufgabe:
Welche Art der Strukturierung erscheint Ihnen für Sie und Ihre Organisation am „nahe liegendsten“?
Wenn Sie an schon vorhandene Werkzeuge und Methoden denken? Wie würden Sie diese in Ihr gewähltes Strukturierungsmodell „einsortieren? Sehen Sie einen Nutzen darin, dies zu tun?
Auswahl der „richtigen“ Maßnahmen:
Wesentliche Parameter der Auswahl, sowie die Auswahlkriterien für ein passendes Pilotprojekt, werden in diesem kurzen Video erläutert (Dauer 11:15 Min):
Zur Evaluierung (und Priorisierung) unterschiedlicher Maßnahmenideen kann ganz einfach eine Excel-Tabelle genutzt werden. Diese kann so aussehen: massnahmen-portfolio_arbeitshilfe
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Kommentare/Hinweise:
Wir freuen uns über Ergänzungs- oder Änderungsvorschläge. Gerne per eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).
Was verstehen wir unter Wissensmanagement IT-Lösungen, oder Wissensmanagement – Systemen? Eine Einordnung versucht die folgende (englische) Grafik (Achtung: die KI-Thematik fehlt hier bisher noch):
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
Als „Wissensmanagement – Umgebung“ (Wissensmanagement – IT, Wissensmanagement -System) werden alle Funktionalitäten des „grünen Kreises“ betrachtet. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass sie für große Nutzergruppen der Organisation zur Verfügung stehen und über das Netzwerk (meist serverbasiert) zur Verfügung stehen. Ergänzt wird dies durch „externe öffentliche Cloud Dienste“ (Social Networks, Social Media), deren Nutzung ggf. aus Zielsetzungen des Unternehmens Sinn macht. Als „Standard Software “ werden die Programme bezeichnet, die meist als lokale (Client-) Anwendungen auf dem Rechner der Mitarbeiter zur Verfügung stehen (z.B. Microsoft Office u.ä.) und/oder nur relativ wenige Mitarbeiter betreffen (z.B. Video-Bearbeitung, CAD etc.). Ganz spezielle Wissensmanagement-Tools (z.B. MindMapping-Programme) werden als „Spezial Tool“ des Wissensmanagement betrachtet, die meist nur wenige Mitarbeiterinnen betreffen. Wichtig ist die bewusste Unterscheidung zwischen Wissensmanagement -Tool und Wissensmanagement-Technologie („KM technologies“), da diese Technologien keine eigenen Programme darstellen, sondern (wie z.B. Semantische Netze) potentiell eine interne Technologie jedes Wissensmanagement-Tools sein können. Der Fokus unseres IT-Themas liegt vor allem auf der „Wissensmanagement Umgebung“. Die aktuell für KM relevante „generative KI“ ist zum einen durch entsprechende Technologie gekennzeichenet, als auch durch entsprechende IT-Lösungen, die zum einen eine neue Qualität in die „Enterprise Search“ (interne unternehmensweite Suche) und die externe Informationssuche bringen, als auch produktive kreative Abläufe unterstützen. Eine derzeit aktuelle Übersichtsgrafik zu den derzeit schnell anwachsenden KI-Tools ist hier zu finden (strukturiertes Kreisdiagramm zu 120 aktuellen KI-Tools).
Handwerker und kleinere mittelständige Unternehmen, sowie technisch nicht so Interessierte sollten hier zur „IT -Strategie & Lösungsauswahl“ wechseln.
weiterführende Informationen:
Wie kann sich die IT systematisch und strategisch der Wissensmanagement – Unterstützung annähern? Die prinzipiellen Grundlagen bleiben auch im KI-Zeitalter bestehen, auch wenn „uche“, „Zugriff“, „Verarbeitung“, „Weiterentwicklung“ und „Nutzung“ der Informationen teilweise grundlegend verändert werden.
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
Da diese Grafik mit dem Fokus/Ziel, „Wissen zu finden, um es zu nutzen“ selbsterklärend ist, stellt sich die technische Frage, wie wir „Wissens“ möglichst universell und flexibel beschrieben werden kann.
Eine strategische Betrachtungsweise ist, Wissen (streng genommen „Information“) generell als „Wissens-Objekte“ zu betrachten. Ob das Wissensobjekt nun eine „Zahl“, eine „Adresse“ oder ein „Video“ ist, ist dabei egal. Die Frage ist vielmehr, welche Eigenschaften die Wissensobjekte der Organisation typischerweise haben. Welche (technischen) Eigenschaften das sein können, zeigt folgende (englische) Darstellung:
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
Die Priorität dieser Eigenschaften hängt jeweils von Ihrer Organisation und den spezifischen Einsatzerfordernissen ab. Für eine fachkompetente Auswahl einer geeigneten Wissensmanagement IT-Lösung (oder eine entsprechende Implementierung = Eigenentwicklung) spielen noch weitere (technische) Kriterien eine Rolle, wie sie in der nachfolgenden (englischen) Grafik zusammengefasst sind:
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
Als nächster systematischer Schritt erfolgt der Übergang zu den eigentlichen fachlichen Funktionalitäten. Welche generellen „Typen /Arten“ von Wissensobjekten sind in unserer Organisation zu erwarten? Diese und gleich noch die weitere Frage: Woher kommen diese Wissensobjekte? fasst die folgende (englische) Grafik zusammen:
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
Daraus soll deutlich werden, dass es teilweise gleiche Wissensobjekte (z.B. Kontakte) aus/in mehreren Quellen (Systemen/Anwendungen) des Unternehmens gibt. Das hat wichtige Konsequenzen für die strategische Planung. In Zeiten, in denen „Bring your own device“ (die Nutzung eigener Geräte der Mitarbeiter, wie Smartphones) diskutiert wird, und in denen auch für privates persönliches Wissensmanagement viele IT-Tools genutzt werden, macht es für eine langfristige Strategie Sinn, sich mit Synergien von Wissensobjekttypen aus den unterschiedlichen „Lebenslagen“ der Nutzer (Mitarbeiter) zu beschäftigen. Die folgende (englische) Darstellung versucht dazu einen Überblick:
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
Wird diese strategische Planung konsequent zu Ende geführt, versteht man die Zielsetzung von „Personal Knowledge Environments“ (PKE, Persönliche Wissensumgebung) wie sie seit ca. 2004 verstärkt diskutiert wird. Ziel ist es dabei, dass Nutzer möglichst nicht mit X unterschiedlichen Tools an Y unterschiedlichen Stellen, z.B. die gleichen Kontaktinformationen pflegen und aktuell halten müssen. Gleiches gilt für Dokumente und beliebige andere Wissensobjekte und Wissensobjekt-Typen. Im Idealfall kann der Nutzer mit seiner PKE berufliche und private Wissensobjekte (des gleichen Typs), z.B. Textdokumente mit den gleichen Tools auf ähnliche Weise bearbeiten. Dieses „Zukunftsziel“ stellt folgende (englische) Grafil dar:
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)
„Generative KI“ entwickelt sich derzeit zu einer zentralen Komponente der PKE, da sie unterschiedlichste Informationsquellen intern (in der Organisation & beruflichem Umfeld) und des Privatlebens zusammenführen kann, also die Aufgaben von „Enterprise Search -Lösungen“ in einer neuen Qualität übernimmt und gleichzeitig Möglichkeiten bietet, vorhandene Informationen zu neuen Erbenissen (z.B. Zusammenfassungen, Übersetzungen, Bildern, Podcasts usw.) zu verarbeiten. Je besser die Vernetzung der „Wissens-Objekte“ in der Organisations-IT bereits unterstützt ist und je vollständiger und länger sie durch die Mitarbeitenden der Organisation konstruktiv zur Informationserfassung genutzt wurden, desto effektiver können jetzt generative KI Anwendungen damit arbeiten und ihr Nutzenpotential ausschöpfen.
Aus dieser systematischen Erschließung des Themas Wissensmanagement-IT wird deutlich, dass eine langfristige Strategie zur IT-Unterstützung von Wissensmanagement Aufgaben in der Organisation sinnvoll ist, und das die Auswahl und Einführung konkreter IT-Tools auf Basis dieser Strategie erfolgen solle. Link zur „IT -Strategie & Lösungsauswahl“ .
Die ISO/IEC 20000 ist ein internationaler Standard für IT Service Management, nachdem sich Organisationen auch zertifizieren lassen können (entfernt vergleichbar mit dem Qualitätsmanagement). In der Praxis hat in größeren Unternehmen und Organisationen ITIL eine größere Bedeutung.
ITIL ist eine Sammlung (good practices) von Prozessen, Funktionen und Rollen, zum Management der Prozesse im IT-Service.
Wenn die IT Ihrer Organisation nach ISO/SEC 2000 oder ITIL arbeitet, müssen auch die Wissensmanagement IT-Tools in diese Arbeitsweise integriert und entsprechend ausgewählt und eingeführt werden.
Kommentare/Hinweise:
Wir freuen uns über Ergänzungs- oder Änderungsvorschläge. Gerne per eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).
Bevor wir uns über IT-Strategie Gedanken machen, stellt sich evtl. die Frage, was verstehen wir unter „Strategie“, was ein Buzz-Word geworden ist und somit inflationär gebraucht wird. Hier ist ein gutes englisches Video zur Einstimmung: What is Strategy?
(8:46 min, David Kryscynski)
Wie geht man eine IT-Strategie systematisch an? Was ist zu tun und welche Entscheidungen sind zu treffen? Dies ist in folgendem englischen Video recht übersichtlich zusammengefasst: „5 Year IT Strategy Development“ (8:10 min ,SAPBWConsulting)
Erfolgreiche Umsetzung eines Wissensmanagement IT-Projektes:
Sie möchten ein IT-Projekt (also auch ein Wissensmanagement IT-Projekt) erfolgreich umsetzen und z.B. eine neue Software Lösung einführen? Ersetzen sie in folgendem Video „Yammer“ durch <IHR Projekt> und Sie erhalten über dieses Video wertvolle Hinweise und Tipps für Ihre erfolgreiche Software – Einführung: „11 Tipps für den Social-Start mit Yammer“ (4:06 min, perlrot)
Ergänzend sei noch gesagt, dass es sinnvoll ist, alle Stakeholder (vom Projekt Betroffene) so zeitig wie möglich, also bereits in der ersten Planungen mit ins Boot zu holen und während des Gesamtprojektes entsprechend zu kommunizieren. Gerade bei Wissensmanagement IT-Lösungen werden häufig junge Mitarbeiter als Projektleiter eingesetzt. Für den Erfolg ist es sinnvoll, einen erfahrenen (erfolgreichen) Projektmanagement-Coach (Projektleiter) als Mentor begleitend mitwirken zu lassen.
IT-Strategie Praxis-Beispiel(e):
Hinweis: Zukünfig spielt die Integration von KI-Agenten und KI-Tool eine wichtige Rolle in der IT-Strategie jeder Organisation. Dies ist hier bisher noch nicht mit praktischen Beispielen hinterlegt. Bitte gebt uns Tipps, wenn entsprechende veröffentliche Beispiele zur Verfügung stehen, die wir hier einbinden oder darauf verlinken können)
IT Strategie Stadt Zürich 2016 (3:08 min, Stadt Zürich, Organisation und Informatik)
Wissensmanagement IT-Strategie erstellen und Lösungen/Tools auswählen:
Ich werde im folgenden auf drei Strategie-Ansätze mit entsprechender Lösungsauswahl eingehen, zwei pragmatische und einen systematischen Ansatz, wobei der systematische Ansatz in den „weiterführenden Informationen“ enthalten ist (da mehr Aufwand):
pragmatische Wissensmanagement IT-Strategie und Lösungsauswahl für große Organisationen
pragmatische Wissensmanagement IT-Strategie für kleine und kleinere Organisationen (inkl. Handwerk)
systematische Wissensmanagement IT-Strategie aus fachlicher und technischer Perspektive
1. pragmatische Wissensmanagement IT-Strategie und Lösungsauswahl für große Organisationen:
Erstellen Sie sich eine grobe Wissensmanagement IT-Strategie, noch nicht zu detailliert.
Die Umsetzung und Implementierung einer Wissensmanagement IT-Strategie ist vergleichbar mit einer ERP-Einführung. Das heißt, es wird Fehler und Probleme geben, für die Sie sich als „Chief Information Officer“ (CIO, IT-Leiter) vor Ihrem Vorstand rechtfertigen müssen. Entscheiden Sie sich für eine „Mercedes“-Lösung, dann kostet es vielleicht das 3-10fache einer gleichwertigen alternativen Lösung, aber sie können nachweisen, dass Beste getan zu haben, vergleichbar mit anderen großen Marktbegleitern. Die entstehenden Probleme sind also unvermeidbar und Sie sind sicher. Es ist nicht Ihr Geld und evtl. ist es sogar die beste Variante für Ihr Unternehmen. Viele ERP-Lösungen wurden so eingeführt und das Vorgehen hat sich bewährt und ist etabliert. Je nach sonstiger IT-Strategie (und bisher im Einsatz befindlichen Produkten) entscheiden Sie sich beispielsweise für Microsoft Sharepoint (bzw. 365), IBM Connections, SAP NetWeaver oder Oracle PeopleSoft als Plattform Ihrer Wissensmanagement-Lösungen.
Nach der Entscheidung können Sie Ihre Wissensmanagement IT-Strategie detaillieren und dabei gleich die „Philosophie“ der gewählten Plattform mit berücksichtigen.
Darauf realisieren Sie dann die jeweiligen Wissensmanagement / Corporate Learning -Fachanwendungen mit professionellem Projektmanagement und einem der „Marken“-Dienstleister.
Dies ist der sicherste Weg für IT-Abteilungen großer Organisationen.
2. pragmatische Wissensmanagement IT-Strategie und Lösungsauswahl für kleine und kleinere Organisationen (inkl. Handwerk):
Erstellen Sie sich eine grobe Wissensmanagement IT-Strategie, noch nicht zu detailliert.
Sie haben es etwas schwieriger als große Organisationen. Die erste wichtige Frage ist:
Haben Sie bereits einen IT-Dienstleister, auf den Sie sich verlassen können, bei dem die Chemie stimmt und der sie wahrscheinlich langfristig betreuen kann (nicht insolvent geht, nicht aufgekauft wird)? Falls „ja“, kennt sich dieser mit einer Lösung (bzw. mit Lösungen) aus, die Ihre grobe WM IT-Strategie im Wesentlichen erfüllen können? Dann nehmen Sie die Lösung (bzw. die Lösungen) mit denen sich Ihr IT-Dienstleister auskennt.
Falls „nein“: Da Sie sicherlich keine „ausfallsichere“ IT-Abteilung besitzen, mit genügend Zeit (selbst wenn die Expertise vorhanden ist), Ihre Wissensmanagement IT-Strategie umzusetzen, müssen Sie sich einen geeigneten IT-Dienstleister für die Umsetzung Ihrer WM IT-Strategie suchen. Das ist nicht so einfach, da für Sie die obigen Kriterien (verlässlich, die Chemie stimmt, möglichst geografische Nähe, langfristige Betreuungswahrscheinlichkeit) sehr hohe Priorität haben. Wählen Sie unter diesen Kandidaten (wenn möglich) denjenigen Dienstleister aus, der Erfahrungen mit Wissensmanagement IT-Lösungen hat, die eine breite installierte Basis haben (weil Sie evtl. auch alternative Dienstleister dafür am Markt finden) und bleiben Sie wann immer möglich bei der Standard-Funktionalität. Lassen Sie so wenig wie möglich spezifische Anpassungen für sich durchführen (das macht Sie abhängig und hat dauerhafte ansteigende Folgekosten). Wählen Sie auch hier die Lösung(en) mit denen dieser Dienstleister möglichst viele Erfahrungen hat (seine „Lieblingslösung(en)“).
Anschließend detaillieren Sie Ihre Wissensmanagement IT-Strategie gemeinsam mit Ihrem Dienstleister und unter Berücksichtigung der Standardfunktionalitäten der Lösungen.
3. systematische Wissensmanagement IT-Strategie aus fachlicher und technischer Perspektive:
Dieser systematische Weg eignet sich frühestens für mittelgroße Organisationen für die tatsächliche Umsetzung. Für kleinere Organisationen und Handwerker ist es vielleicht informativ, aber in der Realisierung in der Praxis zu teuer.
Ist noch in Bearbeitung (ist etwas komplexer, evtl. als Video)
Kommentare/Hinweise:
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Sensibilisierung zu IT-Sicherheit und Datenschutz:
Ein Ausblick warum IT-Sicherheit und Datenschutz wichtig sind: Geschäftsmodelle und das Internet der Dinge (7:20 min, HSGUniStGallen)
Was ist Datenschutz im Unterschied zu IT-Sicherheit und warum gibt es ihn. Das ist kompakt und informativ erläutert in folgendem Erklärvideo: „Datenschutz einfach erklärt“ (4:15 min, explainity®)
IT-Grundschutz , BSI:
Eine der wichtigsten Informationsquellen, mit praktischen aktuellen Umsetzungshinweisen für IT-Sicherheit ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI):
Empfehlung für Endanwender: Eine Option ist auch, den Verbraucherschutz-Newsletter des BSI (14-tägig) zu abonnieren: https://www.bsi.bund.de/dok/9262712
pragmatische Zusammenfassung zu IT-Sicherheit und Datenschutz:
Sichere IT-Lösungen gibt es nicht. Mit Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz lässt sich Missbrauch nur (deutlich) erschweren, nicht jedoch sicher verhindern.
Je nachdem wie wichtig und bekannt die eigne Organisation ist, und wie wertvoll (geheim/vertraulich/ökonomisch nutzbar) die Informationen, desto mehr Aufwand ist für die Erhöhung der IT-Sicherheit und Verbesserung des Datenschutzes erforderlich.
Die Grundregeln des BSI „IT -Grundschutzes“ sollten möglichst umgesetzt und eingehalten werden.
Ansonsten ist der Schaden für die Organisation bzw. der Nutzen für einen potentiellen Angreifer möglichst objektiv einzuschätzen und danach der Grad der zu erreichenden IT-Sicherheit festzulegen.
Eine Strategie zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz ist durchaus sinnvoll, auch für kleinere Unternehmen, Handwerker und ggf. auch im privaten Bereich.
Gegenwärtige IT-Entwicklungen im Umfeld der Hype-Begriffe von „2.0 – 4.0“ machen IT-Sicherheit, Verschlüsselung und Datenschutz immer wichtiger.
Sporadische Leaks, wie z.B. zur Spyware „Pegasus“ (Wikipedia-Link) verdeutlichen, welch große Lücken auch bei guter IT-Sicherheitsstrategie trotzdem klaffen. Dem sollte man sich immer bewusst sein.
weiterführende Informationen:
Sensibilisierungsbeispiel – Live Hacking (44:07 min, 5 Angriffe in 30 Minuten):
Einige persönliche Erfahrungen zum Datenschutz und Datensicherheit von Dirk Liesch (9:34min, was schon 1997 möglich war):
Eine der grundlegenden IT-Sicherheitstechnologien zur Verschlüsselung ist die Public Key – Verschlüsselung und die bekannteste freie Open Source Software dazu ins Pretty Good Privacy (PGP).
Wie funktioniert Public Key – Verschlüsselung mit PGP (pretty good privace), erklärt am Beispiel der eMail Verschlüsselung (3:35min, mailbox.org, sehr einfache übersichtliche Einführung):
Film-Empfehlungen zur Sensibilisierung zum Thema Datenschutz und Privatsphäre:
Sicherheitsrisiken und Tipps (auch für private Nutzung: (Playlist mit 10 Kurzvideos – Eine Serie des if(is) & LKA) Es geht um Grundlagen der IT-Sicherheit, ganz einfach erläutert.
Es gibt auch einen ISO Standard für IT-Sicherheit. Dieser ist: ISO 27001.
Kommentare/Hinweise:
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Die Erstellung, Pflege, Aktualisierung und Löschung von Informationen ist ein wichtiger Bestandteil des Wissensmanagement.
Diese Informationen werden auch als „Content“ bezeichnet.
Damit die Mitarbeiter „Content“ erstellen und pflegen können, werden entsprechende IT-Tools benötigt. Am bekannstesten dafür sind wohl die „Office“-Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware), wie Libre Office, oder Microsoft Office. Aber auch zahlreiche spezielle IT-Tool kommen je nach Organisation dafür zum Einsatz. Die Entwicklung der KI-Tools (derzeit der „generativen KI“) verändert aktuell die Art und weise der Content Erstellung auch im Berufsleben wesentlich. Einen ersten Einblick dazu, zum derzeitigen Stand (2025) bietet die WMOOC Live-Session „Wissensmanagement x KI – Macht generative KI das persönliche Wissensmanagement 50% produktiver?„. Hier ist die Entwicklung derzeit so dynamisch, dass konkrete Empfehlungen hier kurzfristig veralten würden.
Content gibt es in Form unterschiedlicher Medien, z.B.:
HTML
Dokumente (PDF, DOC, TXT, PPT, XLS etc)
Bilder
Grafiken/Zeichnungen/3D
Videos
Audio/MP3/Podcasts
Spiele, Simulationen
etc.
Für jede Art von Content, sollte in der Organisation möglichst einheitlich festgelegt sein, welche Software für welche Contenterstellung zu nutzen ist. (z.B. welche Office – Anwendung, oder welche Bild- oder Soundbearbeitungs Software).
Außerdem sind Standards für entsprechende Dateiformate und Richtlinien für Dateigrößen und Qualität sinnvoll. Teilweise sind Dokumentvorlagen oder Inhalts-Templates (Content-Templates) nützlich.
konkrete Beispiele:
Achtung: Dieser Inhalt befindet sich noch in Bearbeitung !
Kommentare/Hinweise:
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„Enterprise Search“ beschreibt eine oder mehrere Technologien, die alle Informationen einer Organisation, egal ob Datenbanken, Websites, Wikis, Filserver, Email-Postfächer, Soziale Intranets (mit ihren unterschiedlichen Komponenten) durchsucht und indiziert, so dass bei der Suche Suchergebnisse aus all diesen unterschiedlichen Quellen angezeigt werden. Es lässt sich also „Alles“ mit einer einzigen Suche durchsuchen und Ergebnisse werden übergreifend über alle Speicherorte von Informationen (der Organisation) gefunden.
Neueste „Enterprise-Search“-Technologien setzen sehr stark auf den Einsatz generativer „Künstlicher Intelligenz“ (KI), die die zusätzliche Stärke hat, Informationen aus unterschiedlichen Suchergebnissen bereits sinnvoll in einem Ergebnis zusammenzufassen bzw. sinnvoll zu kombinieren.
Weitere Enterprise Search – Lösungen gibt es von HP, IBM, SAP, Oracle, Google u.a.
weiterführende Informationen:
Das Thema „Suchen & Finden“ hat im intelligenten Umgang mit Wissen eine sehr große persönliche und organisationale Bedeutung. Entsprechend zahlreich sind die Informationen dazu im Netz. Auf einige inhaltlich relevante Beiträge wird hier verwiesen:
Kommentare/Hinweise:
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Eine einfache Erklärung, was Social Media (SM) ist und wie sich soziale Netzwerke darin integrieren bietet das folgende Erklärvideo: „Social Media einfach erklärt“ (3:54 min, explainity)
Welche Social Media – Tools und öffentlich Social Media Kanäle gibt es nun? Eine tolle Übersicht dazu bietet das berühmte Social Media Prisma: „Conversations in Social Media“, welches Sie in gewünscher Auflösung von der Site downloaden und unter der Lizenz „CC-BY-SA“ weiterverwenden dürfen. Die überwältigende Anzahl an Optionen zeigt gleichzeitig den Sinn und Unsinn solch einer Grafik und auch, dass es weniger ein Rolle spielt, ob sie gerade aktuell ist, denn zum Finden der aktuell geeignetsten Lösung trägt sie eher wenig bei.
Welchen Nutzen bietet „Social Media“ ?
Es gibt eine ganze Menge. Einige wesentliche werden in der folgenden Aufstellung aufgelistet.
Nach soviel Nutzen von SM folgt eine Sensibilisierung zur Informationsnutzung von Sozialen Medien und sozialen Netzwerken am Beispiel „facebook“ : „Facebook – Wir wollen dich doch nur kennenlernen!“ (2:00 min NDR-Fernsehen, Lizenz: CC-BY-NC-ND)
weiterführende Informationen:
Der folgende interessante (englische) TEDx Talk beschäftigt sich mit den Nachteilen von Social Media und begründet, warum man die persönliche Nutzung von Social Media beenden sollte: „Quit social media“ (13:50 min, Dr. Cal Newport | TEDxTysons)
was leider Aspekte ausblendet, wie nützlich Social Media für die Demokratie ist, und wie darüber erstmalig vielen Menschen Zugang zu freier Information und Demokratie überhaup erst ermöglicht wird, man denke nur an den „arabischen Frühling“ und den positiven Einfluss auf freie Wahlen, selbst in entwickelten Demokratien, wie den USA.
Sie merken sicher, meine Social Media „Demokratie – Euphorie“ war SM-Evangelisten von vor einigen Jahren nachgeplappert. Aktuell ist diese spezielle Nutzenargumentation gerade nicht mehr so „in“, aber es gab Neue, u.a. wie toll man mit SM, z.B. Twitter lernen kann, was bezüglich „X“ (ehemals Twitter) bereits wieder überholt ist.
Social Media im Unternehmen:
Für Unternehmen machen aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen u. a. deshalb „interne“ soziale Netzwerke Sinn, auch häufig als „Social Intranets“ bezeichnet. Auch hier ändert sich der Markt derzeit schnell. Aktuell ist er auch dadurch gekennzeichnet, das generative KI über entsprechende „Agenten“ in die entsprechenden Lösungen Einzug hält.
Kommentare/Hinweise:
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