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Digital Information-Know-How für Knowledge Worker

Es gibt zahlreiche Fragen zum Umgang mit Information in einem oft verwirrenden Informationsmarkt, sowohl in Organisationen und Unternehmen, als auch privat.  In dieser WMOOC 2019 Live-Session berichtet Stefan Zillich (Information + Content Professional, re:Quest Berlin+FrankfurtM) aus seiner Praxis und gibt Tipps für den effizienten und verantwortungsvollen Umgang mit Information. Über den Index erhalten Sie einen guten Eindruck über die im Vortrag behandelten Aspekte des „Information Handling“. (Dauer: 54:14 min)

Inhalts-Index zum Video:

  • 0:00 min : Begrüßung und Vorstellung
  • 2:32 min : Start Stefan Zillich, Überblick
  • 4:21 min : Einstieg – Information + Content Professional
  • 7:58 min : Ansatz – den Blick schärfen für 2025
  • 11:08 min: Aktionsfelder beim Umgang mit Information
  • 14:33 min: Projektbeispiele (zielgruppenspezifische Aufbereitung einer Studie, Unternehmensbibliothek)
  • 17:01 min: Wissensmanagement, Informationsmanagement, Information Handling
  • 22:42 min: Bezug zur „Wissenstreppe“
  • 23:21 min: Informationen sind Ereignisse
  • 27:32 min: Informationen Wunschzettel der Kunden
  • 28:11 min: Begleiteffekte beim Umgang mit Informationen
  • 28:50 min: Informationsmarkt
  • 31:30 min: Zusammenfassung Informationsmarkt in vier Punkte
  • 34:00 min: Informations- und Contentkonfetti
  • 34:36 min: Informationssuche in 6 Schritten
  • 36:58 min: Start der Fragen & Antworten
  • 37:06 min: Wie erkenne ich die „Blasen“ in denen ich mich befinde und wie komme ich raus?
  • 38:44 min: Wie soll man mit Personen umgehen, die sich von der Informationsflut überfordert fühlen?
  • 42:26 min: Wann reicht Information um eine Entscheidung zu treffen?
  • 46:32 min: Wie beeinflussen Zielgruppen die Detailtiefe?
  • 48:47 min: Wie bereite ich Informationen für mich selbst auf- Welche Tipps hast Du?
  • 52:10 min: Wie entscheidest Du, ob eine Information glaubhaft bzw. richtig für Dich ist?

Kommentare/Hinweise:
Wir freuen uns über Ergänzungs- oder Änderungsvorschläge. Gerne per eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Semantischer – Raum des Wissensmanagements

Für ihr Buch „Werkzeugkasten Wissensmanagement“ führt Angelika Mittelmann einen „Semantischen Raum des Wissensmanagements“ ein, auf dessen Basis die verschiedenen Methoden/Werkzeuge des Wissensmanagement eingeordnet werden. Da wir dieses Zugangsweg zur Methodensammlung hilfreich finden und deshalb ebenfalls anbieten, stellen wir hier diesen semantischen Raum kurz vor:

Semantischer Raum – Wissensmanagement
Symbol Beschreibung
Entität Wissensträger (Wt) sind Menschen, die  Wissen und Erfahrungen gesammelt haben, die für andere wertvoll sein können.
Die Entität Organisationen (Or) umschließt Gefüge von Menschen, die gemeinsam ein bestimmtes Ziel verfolgen. Organisationen können Unternehmensteile (inkl. Organisationsstruktur / Organigramm), einzelne Unternehmen oder Unternehmensnetzwerke sein.
Die Entität Beziehungen (Bz) umfasst die sozialen Bindungen und Beziehungen zwischen Menschen. Damit geht es um Relationen zwischen Personen.
Die Entität Relationen (Rl) repräsentiert Zusammenhänge zwischen verschiedenen Entitäten und dient damit der Strukturierung von Wissensgebieten und Wissensobjekten.
Die Entität Prozesse (Pr) beinhaltet alle Abläufe in einem Unternehmen, die die Herstellung von Produkten oder die Erbringung einer Dienstleitung zum Ziel haben. Oft wird diese Entität auch als Geschäftsprozess bezeichnet.
Die Entität Kompetenzen (Ko) umspannt die Fähigkeiten, Fertig­keiten, das Wissen und die Erfahrungen eines Wissensträgers oder einer Organisation. Nicht damit gemeint ist das Zuständigsein einer Person für die Lösung eines Problems.
Die Entität Wis­sens­ge­biete (Wg) schließt alle Themen und Be­griffe klar unterscheidbarer Fachbereiche ein. Synonym für Wissensgebiete werden die Begriffe Wissensbereich oder Wissensdomäne verwendet.
Die Entität Kategorien (Ka) enthält alle Grundbegriffe eines Wis­sensgebiets. Diese Grundbegriffe können in ihrer Be­deutung klar von­ein­ander abgegrenzt werden. Sie dienen in weiterer Folge der Beschlagwortung von Wissensobjekten.
Die Entität Wissensobjekte (Wo) inkludiert sowohl die phy­si­schen als auch die virtuellen Artefakte, in denen die Wissens­träger ihr Wissen und ihre Erfahrungen manifestieren.
Die Entität Orte (Ot) umfasst sowohl physische Orte wie zB Gebäude oder Zimmer als auch virtuelle Orte wie File­server oder virtuelle Kommunikationsräume im Internet.

So können Sie sich den Semantischen Raum optisch vorstellen (Darstellung von Angelika Mittelmann, noch mit 9 Entitäten):

Erläuterung (Angelika Mittelmann):

Dreh- und Angelpunkt jeder Wissensmanage­mentaktivität sind die Wissensträger, die damit im Zentrum bzw. am höchsten Punkt des Semantischen Raums zu finden sind. Wissensträger haben Kom­petenzen, führen Prozesse aus und arbeiten in und für Organisationen. Organisationen besitzen ebenso wie Wissensträger Kompetenzen und betreiben Prozesse, um ihren Geschäfts­zweck zu erfüllen.
Da Beziehungen als Spezialform von Relationen von besonderer Be­deutung für das Wissensmanagement sind, scheinen sie als eigene Entitäten im Semantischen Raum auf. Be­zieh­un­gen bestehen zwischen Wissensträgern, Relationen zwi­schen beliebigen Wissensgebie­ten und Kategorien. Wissensgebiete umfassen Kategorien, die die Kern­begriffe des jeweiligen Wis­sens­gebietes repräsentieren. Für das Wissensgebiet „Wissensma­na­ge­ment“ können das zB die Ka­te­go­rien „Wissen “ und „Lernen “ sein.
Wissensgebiete manifestieren sich in Wissensobjekten. In diesen beschrei­ben die Wissensträger ihr dokumentierbares Wissen. Die Kategorien nutzen sie als Schlüsselwörter für die Beschlagwortung der Wissensobjekte. So­wohl Wissensträger als auch Wissensobjekte befinden sich an phy­si­schen oder virtuellen Orten. Wis­sensträger sind zB in einem bestimmten Gebäude und Raum zu fin­den und haben sich mit Hilfe ihres Computers in ein vir­tuelles soziales Netz eingeklinkt. Wissensobjekte können als Bücher oder Zeit­schriften u.ä. an einem bestimmten Ort zu finden sein oder als elektronische Artefakte auf einem File­server oder in einer Datenbank liegen.


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Wissen dokumentieren und speichern

„Wissen dokumentieren, strukturieren und speichern“ umfasst die Methoden und Vorgehensweisen welche die Dokumentation, Speicherung, strukturierte Ablage und das Suchen und Finden von Wissen/Informationen unterstützen.

Unsere (derzeitige) Auswahl an möglichen Werkzeugen und Methoden dazu umfasst:

  • MikroArtikel
    Wissen und dessen Kontext in möglichst knapper Form
  • Topic Map / Concept Map
    Visualisierung von Begriffen (Concepts) und ihren Zusammenhängen in Form eines Netzes
  • Wiki
    einfaches Content-Management-System für Webseiten
  • Blog
    das einfache Nachrichten-Instrument im Inter- und Intranet
  • Intelligente Ablage
    gemeinsame Standards für die Ablage zu definieren
  • Notizen
    Notizen modern und aktuell verwalten
  • Suchmaschine
    Suchen & Finden in der Organisation

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Wissenskultur entwickeln

Eine große Bedeutung zur Entwicklung der Wissenskultur in der Organisation haben die „offenen Methoden„.

Diese haben folgende Stärken und Nutzen:

  • sehr gute Vernetzung und Beteiligung der Mitarbeiter (bzw. Teilnehmer)
  • Wertschätzung und Möglichkeit der Mitgestaltung
  • Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe. Alle Teilnehmerinnen sind gleich. Niemand ist „gleicher“.
  • hohes Innovations- und Ideen- und Kreativitätspotential
  • hohes Motivationspotential

Oft sprechen sich die Teilnehmer hier mit Vornamen und „Du“ an. Außerdem wird oft der Begriff „Teilgeber“ für die Beteilgten genutzt, um deutlich zu machen, das Jede sowohl Wissens-Geber, als auch Wissens-Nehmer ist und dies völlig gleichberechtigt zu allen anderen Beteiligten.

Dadurch eignen sich offene Methoden „Mitarbeiter zu Freunden zu machen„, zu Freunden sowohl der eigenen Organisation, des Unternehmens oder der Verwaltung, als auch untereinander. Diese Methoden fördern wesentlich eine gute Organisationskultur.

Die Typischen Regeln und Besonderheiten „offener Methoden“ sind:

  • Augenhöhe, Niemand ist „gleicher“
  • Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute
  • Was auch immer geschieht, es ist das Richtige – Ungeplantes und Unerwartetes ist oft kreativ und nützlich
  • Gesetz der zwei Füße – Der Teilnehmer bleibt nur so lange in einer Gruppe, wie er es für sinnvoll erachtet, also solange er etwas lernen und/oder beitragen kann, sonst geht er
  • Hummeln und Schmetterlinge (basierend auf dem Gesetz der zwei Füße)- „Hummeln“ flattern von Gruppe zu Gruppe und bilden eine Brücke zwischen den Themen durch häufige Gruppenwechsel, die „Schmetterlinge“ flanieren und pausieren, sind einfach da und „sind schön“. (besonders typisch für BarCamp  + Open Space)

Zu den offenen Methoden zählen unter anderem:

Teilweise verwand damit sind einige „kreative Methoden“, die ebenfalls die Wissenskultur weiterentwickeln, wie:

oder im Bereich organisationales Lernen:

  • Soziales Lernen / Social Learning

Folgende weitere Methoden sehen wir mit einem Schwerpunkt in der Kulturentwicklung:


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Onboarding / Einarbeitung bei LWL (Regionalverbund) und GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)

Im Livesession-Video des WMOOC 2017:
„Onboarding leicht gemacht – die effiziente Einarbeitung durch strukturierten Wissenstransfer in der Praxis“

stellen Lisa Grefe und Katharina Schweitzer anhand der beiden Praxisbeispiele:

  • LWL (Landschaftsverband/Regionalverbund Westfalen-Lippe)
  • GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)

eine Vorgehensweise für möglichst effektive und dabei auch effiziente Einarbeitung / Onboarding vor. Ein Kern der Vorgehensweise ist der Einsatz von MindMaps, eine der Visualisierungsmethoden, die meist zu den Wissenslandkarten zugeordnet wird (siehe auch das sehr interessante Video von Anette Hexelschneider zur Visualisierung). Entscheident sind aber die im Video erläuterten Gesamtprozesse (Dauer 41:54 min).
Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:28 min: Vorstellung & Einführung
04:36 min: Onboarding – Verständnis
08:33 min: Was gehört zu einem guten Onboarding-Prozess?
11:24 min: Praxisbeispiel – LWL (Landschaftsverband/Regionalverband Westfalen-Lippe)
13:13 min: Prozesskette zur Azubi-Einarbeitung
15:31 min: Die Prozessschritte detaillierter erläutert
16:52 min: Nutzung der Wissenslandkarte (Mind Mapping)
23:34 min: Transferplan
24:19 min: Transfermethoden
26:47 min: Praxisbeispiel GOLDBECK (Beton- & Stahlbau)
29:31 min: Wissensvermittlung in der Einarbeitungszeit
33:30 min: Beginn Fragen & Antworten
33:33 min: Wie erfolgt die Abgrenzung zwischen überregionalen Themen und Abteilungsthemen?
34:48 min: War die soziale Integration mit Bestandteil der Einarbeitungsplanung?
36:00 min: Finden sich die Werte (Unternehmenskultur) auch bei der Auswahl der Methoden wieder?
37:57 min: Gab es Unterschiede hinsichtlich Nachfolger „überlappend“ oder erst später da?
39:09 min: Was sind die Lessons Learned bzw. Erfahrungen aus den beiden Projekten?


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Wissensmanagement bei Meusburger (WBI-Methode)

WBI (Wissen besser integrieren) ist eine  pragmatische Wissensmanagement-Methode bei der österreichischen Firma Meusburger. Des Pudels Kern ist ein funktionierendes Dokumentenmanagement mit Wissensdokumenten (WiDoks) auf Basis von Office-Dokumentformaten als „Wissensbasis“ des Unternehmens. Welche praktischen Vorteile dieses Vorgehen, z.B. auch gegenüber Wikis hat, können dem Video entnommen werden. Vor allem lassen sich Office-Dokumente von inzwischen jedem Mitarbeiter erstellen und bearbeiten (Word, Excel, Powerpoint &Co sind vorhandene Kompetenz). Mit einem intelligenten Dokumentenmanagement lassen sich diese Dokumente teilweise besser als Wiki-Beiträge nutzen, verteilen und pflegen. Rahmenbedingungen des Erfolgs sind die im Video erläuterten Prozesse, Standardisierungen und die Unternehmenskultur.

Die Meusburger Unternehmensgruppe hat derzeit (2017) ca. 1500 MA und ist stark wachsend. Sie ist nach eigener Einschätzung Marktführer bei Normalien für Spritzgieß- und Stanzwerkzeuge und international vertreten. Hohe Standardisierung bei Produkten und Prozessen, sowie das langjährige praxisorientierte Wissensmanagement, entwickelt vom Firmengründer charakterisieren das Unternehmen.

Das Video zum Praxisbeispiel ist als Live-Session im WMOOC 2017 (Januar 2018) entstanden (Dauer: 46:05 min):

 Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:32 min: Kurzvorstellung Meusburger
02:41 min: Wissensmanagement bei Meusburger
06:36 min: Wie ist der Stand heute
07:10 min: Beispiele für WiDoks (Wissensdokumente)
09:28 min: Metadaten von WiDoks
11:00 min: Wissensdatenbank + Fragen zu WiDoks
19:26 min: WBI Wissensmanagement Prozess
26:22 min: Zwischenfrage: Funktioniert die Suche semantisch?
27:42 min: Was bedeutet das Wissensmanagement für die Mitarbeiter
29:01 min: Der Nutzen von WBI Wissensmanagement
29:28 min: WBI Wissensmanagement Angebot
30:24 min: Angebot, das WBI-Buch kostenfrei zu erhalten
32:00 min: Beginn Fragen+Antworten
32:14 min: Wer teilt die „Ownership“ für ein Dokument zu?
33:08 min: Ist denn die Arbeit mit Dokumenten nicht veraltet?
35:47 min: Wie sind die Berechtigungen geregelt?
37:07 min: Wie werden „Lernen aus Fehlern“ oder Projektwissen gehandhabt?
38:52 min: Gibt es auch schon Ansätze, mit Videos oder Podcasts/MP3s zu arbeiten?
40:01 min: Was sind die Erfahrungen aus den Jahren? Wos sind die Stolperfallen?
42:25 min: Gibt es Anreizsysteme zur Erstellung von Wissensdokumenten?

Die WBI-Methode wird inzwischen durch ein Tochterunternehmen der Meusburger Unternehmensgruppe extern für KMU vermarktet. Aktueller Ansprechpartner ist Mario Kempf.


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Lernzirkel bei der Polizei Rheinland-Pfalz

Lernzirkel bei der Polizei Rheinland-Pfalz

Das sehr gute Fallbeispiel/Praxisbeispiel zu den Lernzirkeln ist als Live-Session beim WMOOC 2017 entstanden.

Carsten Borck (Polizei Rheinland-Pfalz und nebenberuflicher Bildungsberater) gibt aus seiner mehrjährigen Berufserfahrung mit Lernzirkeln  sein Wissen zu dieser Methode weiter. Lernzirkel unterstützen die Optimierung betrieblicher Lernsettings und Lernabläufe. Lernzirkel sind sowohl als Präsenztreffen als auch online möglich. Es kommen Fachleute zu einem Thema zusammen (z.B. „Fallbearbeitung“) und erstellen in 1-3 Stunden als zielgerichtetes Ergebnis des gemeinsamen Wissensaustauschs z.B. eine Wissenskarte, welche das gemeinsame Wissen zu einem Prozess, Arbeitsablauf, Fall, Vorgehensweise etc. abbildet, dieses Wissen explizit macht und zukunftig vereinheitlicht (gemeinsames einheitliches Verständnis und Vorgehen erzeugt). Eine interessante Frage dabei ist, inwieweit dies in die Routinen des Alltagslernen einer lernenden Organisation integriert werden kann. (Dauer: 38:42 min):

Besonders empfehlenswert ist dieses Praxisbeispiel für Verwaltungen, Organisationen und auch Unternehmen, die dezentral tätig sind, deren Prozesse und Vorgehen jedoch entweder einheitlich sein müssen, oder aufeinander aufbauen und deshalb zusammenpassen müssen.

Inhalts-Index zum Video:

00:00 min: Begrüßung
00:51 min: Kurzvorstellung Carsten Borck
02:06 min: Einführung
04:48 min: Befragungsergebnisse zu Problemen im Wissensmanagement
06:46 min: Ziel – lernende Organisation
07:42 min: Technische Wissensmanagement – Instrumente
08:43 min: MOT/TOM – Modell
09:58 min: Ausgangslage in der Polizei Rheinland-Pfalz
11:46 min: Vorhandene Instrumente / Anknüpfungspunkte
13:37 min: MIT – Wissen Praxisprojekt (Mensch-Information-Technik)
14:58 min: Lernzirkel – Ziele
16:00 min: Ablauf eines Lernzirkels
16:58 min: Wissensteams bei der Polizei
19:49 min: Moderation eines Lernzirkels
20:41 min: Was wir vermeiden wollen
21:13 min: Wissenskarte – Produkt eines Lernzirkels
23:49 min: Exkurs zur Testplattform auf Share-Point
26:11 min: Ausblick: Lernzirkel online
26:58 min: Fazit / zentrale Empfehlung
28:10 min: Beginn Fragen & Antworten
28:18 min: Nachfrage zum Lernzirkel Ablauf
32:26 min: Unterschied zwischen Lernzirkel und herkömmlichen Qualitätszirkel
34:25 min: Was waren die Erfahrungen, Lessons Learned und was würdest Du heute anders machen?
35:53 min: Wie oft kommt ein konkretes Ergebnis wie die Wissenskarte zustande?
37:28 min: Wie funktioniert es mit den Ergebnisspflege im Wiki?


Kommentare/Hinweise:
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Bosch Expert Organization (BEO) – Expertennetzwerk bei Bosch

Wenn die Vernetzung von Experten in der eigenen Organisation und die Nutzung deren Kompetenz auch übergreifend, evtl. auch international, ein Thema ist, ist dies eine interessante Beispiellösung für größere Organisationen.

Dieses Video zur Bosch Expert Organization (BEO) entstand mit Jürgen Ebmeyer und Lothar Maier (zwei BEO-Machern von Bosch) als Praxisbeispiel im Rahmen des Wissensmanagement-MOOC 2017 gemeinsam mit der GfWM Regionalgruppe Stuttgart. An die ca. 36 min Vortrag und Vorstellung von BEO schließen sich weitere ca. 36 min Fragen und Antrworten an (gesamt: 1h 12 min):


Inhalts-Index zum Video:

  • 00:00 min:   Vorstellung
  • 00:40 min:   Bosch und Abteilung
  • 04:06 min:   BEO Bosch Experts Organization – Einleitung
  • 05:12 min:   Motivation zur Wissensteilung
  • 09:05 min:   Geschichte von BEO
  • 10:36 min:   3 Elemente von BEO heute
  • 13:21 min:   Wie wird man BEO-Experte?
  • 16:36 min:   die Rolle BEO Experte (Erwartungen, Aufgaben)
  • 18:27 min:   Suche nach einem Experten oder einer Community
  • 20:41 min:   Bosch Topic Areas (Taxonomie)
  • 21:44 min:   Bosch als agile Organisation + Topic Areas
  • 26:23 min:   Agile Zusammenarbeit und Ideen-Verwirklichung
  • 29:18 min:   Wichtige Etappen in der Entwicklung von BEO und vom knowledge management zu competences
  • 34:08 min:   Facts and Figures zu BEO
  • 36:57 min:   Ende des Vortrages, Beginn der Fragerunde (nur noch Audio)
  • 37:26 min:  Was waren wichtige Gründe für die Entwicklungsschritte seit 1996?
  • 40:55 min:   Was wird als Enterprise Search verwendet?
  • 41:06 min:   Hängt BEO auch mit der Bosch Fachkarriere zusammen?
  • 41:48 min:   Gibt es noch allgemeinere WM-Bereiche?
  • 43:44 min:   Wo mussten Sie welche Erfahrungen sammeln, die zum jetzigen BEO Ergebnis geführt haben?
  • 45:00 min:   Messen Sie den Erfolg von BEO?
  • 46:26 min:   Gibt es Anreizsysteme für die Expertenrolle?
  • 47:27 min:   Wie steht Betriebsrat zu Themen der „Experten-Findung?
  • 48:21 min:   Wie erfährt ein neuer Mitarbeiter, dass es BEO gibt?
  • 49:06 min:   Spüren die Kunden schon etwas von der Agilität?
  • 50:24 min:   Was passiert, wenn ein Experte vorgeschlagen wurde und nicht möchte?
  • 51:02 min:   Was ist, wenn sich ein Experte im Nachhinein nicht als Experte herausstellt?
  • 51:51 min:   Missbrauch (Headhunter Thema) – ist das ein Problem, wie ist Umgang damit?
  • 54:18 min:   Welche Entwicklungen gibt es hinsichtlich der Expertenzahl und aufs Vorschlagswesen?
  • 56:12 min:   Wie sind die Vorgehensweisen hinsichtlich Sprachen und Übersetzungen?
  • 58:21 min:   Zeigen Sie auch Kompetenzen an, die nicht direkt mit dem Job zusammenhängen?
  • 59:20 min:   Welche Länder sind besonders aktiv?
  • 60:00 min:   Gibt es online Workshops oder Qualitätszirkel?
  • 61:44 min:   Wie ist der Austausch der Experten untereinander?
  • 62:10 min:   Präsentieren die Experten ihre Ergebnisse auch?
  • 62:47 min:   Wieviele Menschen/Admins betreuen BEO?
  • 64:30 min:   Was waren die größten Herausforderungen und Konfliktpotentiale bei der Einführung von BEO?
  • 71:37 min:   Kann auch das Management an BEO teilnehmen?

Kommentare/Hinweise:
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