GfWM-Modell

Das Wissensmanagement-Modell der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) orientiert sich als Prozessmodell am Qualitätsmanagement-Modell der EFQM (European Foundation for Quality Management), das wiederum auf den Total Quality Ansatz (TQM) zurückgeht, und verbindet diesen mit der Vorstellung der Lernenden Organisation.

Unterschiedliche Materialien, darunter ein ausführliches White Paper, sowie eine frei verfügbare Grafik zum Modell finden sich hier auf der Website der GfWM. Simon Dückert, einer der Autoren des Modells, hat es erstmal auf der KnowTech 2008 vorgestellt:

 

Im Jahr 2013 hat Sebastian Peneder eine Version 2.0 des Modells für den spezifischen Kontext Projektmanagement entwickelt und in den GfWM THEMEN 6 (S. 7-17) vorgestellt.


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Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Münchner Modell

Das so genannte Münchner Modell wurde von Gabi Reinmann und Ernst Mandl 2001 an der Ludwig-Maximilian-Universität München entwickelt. Es betont den Aspekt des Lernens, sowohl des individuellen als auch des organisationalen, und versucht Wissensmanagement zwischen den beiden Polen ‚Mensch‘ auf der einen und ‚Technik‘ auf der anderen Seite zu verorten.

Ausführlich dargestellt wird das Modell einschließlich einiger grundlegender Begriffsdefinitionen in einem Forschungsbericht von Gabi Reinmann aus dieser Zeit.

Etwas knapper umreißt dieser Beitrag im edu-now Wiki die wesentlichen Aspekte.


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Teilnahme am WMOOC 2016 – Warum

Einladung zur Teilnahme am Wissensmanagement – MOOC 2016 (WMOOC)

Dieses Weiterbildungsangebot im Gesamtumfang von ca. 36 Stunden (verteilt über 4 Monate, Beginn: 4. Oktober) ist kostenfrei.  Sie lernen in dieser online Qualifizierung, noch intelligenter mit Ihrem Wissen umzugehen, sowohl mit Ihrem persönlichen Wissen (privat und beruflich), als auch mit dem Wissen Ihrer Organisation bzw. Ihres Unternehmens.

Hier geht es zur Anmeldung: https://mooin.oncampus.de/wmooc

Was bedeutet diese Weiterbildung konkret:

  • Für sich persönlich lernen Sie, Ihre Informationen, Wissen, Erfahrungen, Projekte,  Aufgaben, Termine und Ergebnisse so zu managen und zu nutzen, dass Sie diese schnell und effektiv einsetzen können und dadurch Zeit sparen und Lebensqualität gewinnen.
  • Für sich und Ihre Organisation lernen Sie beispielweise:
    • Erfahrungen zu bewahren (ausscheidende Mitarbeiter: z.B. Ruhestand, Arbeitsplatzwechsel intern/extern)
    • Aus Fehlern und Projekten zu lernen
    • effektiv Wissen zu nutzen und neu zu erwerben (beispielsweise in Projekten)
    • andere Mitarbeiter und sich selbst zu motivieren
    • die neue ISO 9001 (Relase 2015) hinsichtlich der neuen Wissensmanagement-Anforderungen zu erfüllen
    • Finden statt Suchen, im Wissens- und Expertenpool Ihrer Organisation und in der externen Welt
    • die Organisation, Ablage und Speicherung von Informationen, Dokumenten, Wissen und Erfahrungen zu optimieren
    • Innovativer und kreativer zu sein
    • effektiver zu lernen
    • Life Balance mit Bezug auf Ihre Wissensarbeit und Kommunikation zu leben
    • all diese Dinge in Ihrem Team oder Ihrer Organisation strukturiert, strategisch und zielorientiert umzusetzen

Sie lernen für sich und Ihre Organisation, die geeigneten Methoden, Vorgehensweisen und IT-Hilfsmittel auszuwählen und richtig einzusetzen, um Ihre Zielsetzungen zu erreichen. Oder einfach zusammengefasst: „Sie lernen noch intelligenter mit Ihrem Wissen umzugehen“.

Nicht zuletzt bauen Sie mit der WMOOC-Teilnahme Ihr persönliches Kontaktnetzwerk aus, was ebenfalls zum intelligenten Umgang mit Wissen und Erfahrungen gehört.

Ausführlich erläutert ist das zugrunde liegende Wissensmanagement-Gesamtprojekt, von dem dieser WMOOC ein Teil ist, unter: http://www.gfwm.de/wissensmanagement-mooc-2016-und-seine-hintergruende/

SECI Modell oder Wissensspirale

Die Japaner Nonaka und Takeuchi [vgl. Nonaka, I.; Takeuchi, H. (1997) Die Organisation des Wissens. Wie japanische Unternehmen eine brachliegende Ressource nutzbar machen. Frankfurt am Main] gründen ihr Wissensmanagement-Modell, das SECI-Modell oder auch Wissensspirale, auf eine wesentliche Fragestellung, nämlich die, wie neues Wissen in einer Organisation entsteht. Dabei spielt eine kontinuierliche Transformation von implizitem zu explizitem Wissen und umgekehrt eine wichtige Rolle.

Gabi Reinmann erläutert und bewertet das Modell in Abschnitt 4.2.2 ihres Studienbriefs.

In diesem Video (Dauer 08:36) erläutert Gabriele Vollmar das SECI-Modell:

Eine schöne Animation des Modells bietet außerdem diese kurze Video (0:18):

Optional:

Von 6:44-9:21min des Erfahrungs-Videos von Angelika Mittelmann, geht sieh auf die Nutzung des SECI-Modells in der voestalpine Stahl GmbH ein:


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MOT-Modell

Das MOT-Modell oder oft auch TOM-Modell ist kein Wissensmanagement-Modell im engeren Sinne. Vielmehr ist es eine durchaus hilfreiche Bezeichnung für ein ganzheitliches Wissensmanagement. Hilfreich, weil es als MOT-Modell direkt die 3 Faktoren eines ganzheitlichen Wissensmanagements benennt:

  • Mensch
    Gestaltung einer wissensförderlichen Unternehmenskultur und Unterstützung der (individuellen) Wissensarbeit und Wissensentwicklung
  • Organisation
    Gestaltung förderlicher Strukturen und Prozesse, Angebot und Einsatz nicht-technischer Methoden zur Unterstützung von Wissensprozessen
  • Technik
    Intelligenter und angemessener Einsatz von IT-Werkzeugen  zur Unterstützung von Wissensprozessen

MOT steht für eine integrierte Betrachtungsweise, die sowohl technische und humanorientierte Ansätze als auch Informations- und Kompetenzmanagement sinnvoll verbindet. Damit verfolgt es ein ähnliches Ziel wie das Münchner Modell.

Übrigens: Wir bevorzugen die Abkürzung MOT, weil dabei der Mensch am Anfang steht und eben nicht die Technik. In der „Literatur“ wird es meist unter „TOM“ gefunden. Ausführlich ist TOM auf S.34-40 in „Wissensmanagement – Verfahren, Instrumente, Beispiele für Vereine und Verbände“ (PDF-Dokument, Friedrich Ebert Stiftung) beschrieben. Kurz und übersichtlich ist es unter „Wissensmanagement heute – ein ganzheitlicher Ansatz“ (http://qib.f-bb.de) zu finden.


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Wissensgarten

Die Idee eines Wissensgartens nach Vollmar hat übrigens das Layout dieser Website inspiriert. Vorgestellt und erläutert wird das Modell in diesem Beitrag der Community of Knowledge.

Über die Einsatzmöglichkeiten des Modells wurde bei einer Session des GfWM Knowledge Camps 2015 gemeinsam mit Dirk Liesch reflektiert (Achtung: Live-Aufzeichnung der Session=> 47 min, relativ leiser Ton):

Basierend auf dem  Modell des „Knowledge Gardening“ von Gabriele Vollmar entstand die kurze Zusammenfassung „Knowledge Gardening – den Wissensgarten bestellen“ von Dirk Liesch, welche bestimmte gärtnerische Aspekte des Modells mehr betont, als im oben verlinkten Beitrag auf der „c-o-k“.


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Mitmachen – aber wie?

Alle ehrenamtlichen Mitmacher, die helfen, das Gesamtprojekt (WMOOC 2016 und OER-Site „wissensmanagement.open-academy.com“) besser und nützlicher zu machen, haben die Möglichkeit unter „Mitmacher“  (http://wissensmanagement.open-academy.com/mitmacher/) genannt zu werden.  (Bitte senden Sie uns die Genehmigung, Ihren Namen in der Liste zu nennen, als eMail oder bei der Zuarbeit zu)

Welche Möglichkeiten gibt es, mitzumachen:

  • fachliche Zuarbeiten und fachliche Mitarbeit
  • Bereitschaft für Live-Events (während des WMOOC 2016) zu Fachthemen als „Experte“ beizutragen
  • Ein „Praxisbeispiel“ aus der eigenen Organisation (oder seinem persönlichen WM) zur Verfügung zu stellen
  • Bekanntmachung an Personen, für die der „intelligente Umgang mit Wissen“ wichtig ist
  • Gewinnung von finanziellen Unterstützern und ehrenamtlichen Unterstützern
  • Organisation und Durchführung von regionalen Lerngruppen

Fachliche Mitarbeit – Wie?

  1. Information zu einem tollen freien Lernmaterial senden (zu einem vorhandenen Thema)
    • Video, Podcast, PDF, Präsentation, Arbeitsblatt, Checkliste, Bild/Grafik, Text, etc.
    • Variante 1 (freigegebener Inhalt): Gehen sie auf der OER-Site auf den Beitrag, zu dem Sie Zuarbeiten liefern möchten und scrollen ans Ende zu „Kommentare/Hinweise“ (Beispiel – Link) und clicken auf XING-Diskussion. Damit landen Sie genau in der Diskussion zu diesem Thema im XING-Forum (ggf. in XING anmelden). Notfalls (wenn Sie XING keinesfalls nutzen möchten) kopieren Sie sich die URL des Themas und senden Gabriele Vollmar oder Dirk Liesch eine eMail).
    • Variante 2 (noch nicht freigegebener, in Erstellung befindlicher Inhalt):  Gehen Sie auf der OER-Site auf den Beitrag (Beispiel -Link), kopieren sich die Überschrift (Beispiel: „Soziales Lernen“) und fügen diese als Suchbegriff im XING-Forum „WMOOC“ ein (Link zum WMOOC-XING-Forum) und geben Ihre Zuarbeit als „Antwort“ zu diesem Thema ein. (Beispiel – Link)Sollte zufällig mehr als ein Suchergebnis erscheinen, nehmen Sie den Beitrag aus dem Unterforum „Hinweise & Kommentare zu OER-Inhalten“, in dem der Link mit dem auf der OER-Site übereinstimmt.  Auch hier können Sie notfalls eine eMail schreiben.
  2. Einen der Themenbeiträge für die OER-Site selbst ausarbeiten
    • für die Zusendung gelten Variante 1 / 2 aus „Information zu einem tollen freien Lernmaterial senden“
    • Sie müssen schriftlich zustimmen, dass auch Ihr Beitrag unter der freien Creative Commons „CC-BY“ oder „CC0“ (auch Verzicht auf Namensnennung) weiterverwendet werden darf. (sonst ist es unmöglich Ihren Beitrag in die OER-Site zu übernehmen!)
  3. Ein neues (noch fehlendes) Thema vorschlagen
    • Es gelten die Regeln aus „1.“ und „2.“ soweit anwendbar
    • Sie schlagen vor, in welchem Navigationszweig unter welcher URL Ihr neuer Themenvorschlag erscheinen soll.
    • Zu Ihrem Vorschlag legen Sie ein neues Thema im Unterforum „Hinweise & Kommentare zu OER-Inhalten“ des „WMOOC XING-Forum“ an, wobei sie die Namenskonvention (Ziffer des Hauptbereiches vor dem Titel) einhalten sollten. (Link zum Forum) Auch hier können Sie notfalls eine eMail schreiben.

Hinweis: Alle Lernmaterialien und Informationen, auf die Sie uns hinweisen, weil wir auf diese von der OER-Site verlinken sollten, MÜSSEN frei zugänglich sein (ohne Passwort, ohne Angabe von irgendwelchen persönlichen Informationen usw.). Der Zugriff muss frei und anonym möglich sein. Jeder Beitrag, den Sie für die OER-Site verfassen, sollte zielgerichtet auf möglichst gute, bereits vorhandene Lernmaterialien im Web zu diesem Thema verweisen, bevorzugt „freie Lernmaterialien „(OER = Lizenz: CC-BY oder CC0 oder gleichwertig). Der Beitrag sollte nicht nur Ihre persönliche Meinung, oder Ihre eigenen Inhalte sein.

Expertin bei Live-Events oder eigenes Praxisbeispiel

Bitte nemen Sie zeitnah direkt mit uns (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch) Kontakt auf.

Organisation und Durchführung von regionalen Lerngruppen

Gemeinsam und in persönlichem Kontakt in der Gruppe lernen ist effektiver. Dazu sind lokale Lerngruppen für MOOCs sinnvoll. Sie können gerne eine solche Lerngruppe für Ihre Region organisieren und uns (Gabriele Vollmar und Dirk Liesch) die Information per eMail zusenden, damit wir sie im WMOOC (mooin-Plattform) offiziell bekanntgeben können.

Gerne können Sie ihr Lerngruppen-Angebot auch in der „WMOOC XING Gruppe“ bekanntgeben, und organisieren. Am besten dazu geeignet ist dort dafür das Unterforum „Organisatorisches“ (Link zum Forum)

Wenn Sie eine lokale Lerngruppe organisieren möchten und noch Fragen haben, wenden Sie sich einfach an uns (Gabriele Vollmar und Dirk Liesch).

WM einführen

Wie kann Wissensmanagement erfolgreich eingeführt und nachhaltig betrieben werden?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat zur Beantwortung dieser Frage  im Jahr 2013 einen Leitfaden veröffentlicht, der sich zwar explizit an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richtet, das dargestellte Vorgehensmodell ist jedoch so allgemein gehalten, dass es auch auf größere Organisationen anwendbar ist.

Einen ebenfalls sehr generischen Ansatz – der auch auf andere Themen als Wissensmanagement anwendbar ist – haben Dr. Angelika Mittelmann und Dr. Irene Häntschel mit dem K2BE-Ansatz entwickelt.


Denkaufgabe:

Was ist / könnte in Ihrer Organisation Anlass sein, Wissensmanagement einzuführen?
Wo sehen Sie ggf. Risiken?
Wer sind die Stakeholder für ein solches Vorhaben?


Wissensmanagement-Strategie als Grundlage

Grundsätzlich gilt: Um Wissensmanagement erfolgreich einzuführen, sollte es auf eine Wissensmanagement-Strategie gegründet sein.   Eine solche Strategie schafft eine nachhaltige Legitimierung für Wissensmanagement und damit Akzeptanz und Motivation. Darüber hinaus ist sie die Grundlage für ein zielgerichtetes und aussagekräftiges Wissensmanagement-Controlling. 

Wissensmanagement lebt vom Mitmachen. Nur wenn Mitarbeiter ihr Wissen teilen, kann Wissensmanagement erfolgreich sein. Partizipation ist damit ein wesentlicher Grundsatz. Es empfiehlt sich daher, die Wissensmanagement-Strategie in einem Team mit Vertretern aus möglichst allen betroffenen Bereichen sowie mit Vertretern des Managements zu erarbeiten. So ist sichergestellt, dass Ziele realistisch formuliert sind, die Ist-Analyse zutreffend ist und die Maßnahmen pragmatisch und angemessen sind. Darüber hinaus sind somit von Anfang an Mitstreiter in anderen Bereichen mit im Boot, die dort das Thema vertreten und vorantreiben.


Denkaufgabe:

Wer wäre bei Ihrem Wissensmanagement-Projektteam konkret mit an Bord?


Wichtige Schritte sind:

  1. Sicherstellen, dass seitens der Führung ein Mandat vorhanden ist, eine Wissensmanagement-Strategie zu erarbeiten.
  2. Klären, welche Erwartung die Führung an eine solche Strategie hat, schließlich wird diese als Entscheidungsgrundlage dienen.
  3. Ein interdisziplinäres Projektteam zusammenstellen.
  4. Workshops organisieren, um die Strategie gemeinsam zu erstellen.
  5. Strategie der Führung vorstellen und freigeben lassen.

Die Einführung von Wissensmanagement ist ein Projekt und sollte auch als solches – mit den notwendigen Ressourcen – aufgesetzt werden.

Natürlich kann Wissensmanagement auch gewissermaßen „von unten“ eingeführt werden über einzelne von Bereichen oder Mitarbeitern initiierte Maßnahmen. Diese Maßnahmen entfalten auch in der Regel in einem begrenzten Umfeld ihre Wirkung, doch selten organisationsweit und selten dauerhaft. Um Wissensmanagement nachhaltig einzuführen und das Nutzenpotenzial tatsächlich auszuschöpfen, braucht es eine Wissensmanagement-Strategie, die den Rahmen für die einzelnen Maßnahmen gibt und dafür sorgt, dass diese aufeinander abgestimmt sind und, wo möglich, ineinander greifen. Bestehende Einzelmaßnahmen sollten in diese Strategie, wo sinnvoll, integriert und keinesfalls „übergebügelt“ werden.


Denkaufgabe:

Sehen Sie in Ihrer Organisation solche Einzelmaßnahmen, die in eine umfassende WM-Strategie integriert werden sollten?


Begleiten Sie die Einführung von Wissensmanagement außerdem aktiv durch gezielte Kommunikation und Maßnahmen des Change Management.  Übrigens: Die normativen Ziele aus der Wissensmanagement-Strategie sind ein guter Ansatzpunkt, um mit den Führungskräften Grundsätze einer wissensorientierten Führung zu diskutieren und sie dafür zu sensibilisieren.


Denkaufgabe:

Was zeichnet eine wissensorientierte Führung aus?

Wie würden Sie Führung heute in Ihrer Organisation beschreiben?


Weiterführende Materialien (wenn Sie etwas mehr Zeit investieren wollen):

In der Live Session zum Ende des ersten Moduls im WMOOC 2016 hat Dr. Angelika Mittelmann anregend und anschaulich über ihre Erfahrungen bei der Einführung von Wissensmanagement bei der voestalpine gesprochen. Die relevante Passage hinsichtlich der Einführung und verschiedener Lesson Learned beginnt ab
Min 11:35 (Gesamtdauer 51:01 Min):

Und auch in der Live Session zum Ende des 2. Moduls des WMOOC 2016 ging es mit Gabriele Vollmar um Fragen der erfolgreichen Einführung (Gesamtdauer 49:14 Min):


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Handlungsfelder

Die Identifikation potenzieller Handlungsfelder, also „wo in der Organisation stiften wir mit Wissensmanagement (den größten) Nutzen?“, ist ein wesentlicher Bestandteil einer Wissensmanagement-Strategie. Sie beruht auf einer Ist-Analyse der Stärken und Schwächen und bestimmt, gemeinsam mit den Wissensmanagement-Zielen das eigentliche Maßnahmen-Portfolio.

Typische Handlungsfelder sind:

Hinzu kommt als eigenes umfassendes Handlungsfeld:


Denkaufgabe:

Wo sehen Sie – spontan – in Ihrem Kontext / Ihrer Organisation die 3 wichtigsten Handlungsfelder? Warum?

Wo sehen Sie diese bezogen auf Ihr persönliches Wissensmanagement?


 


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Wissensmanagement IT – Tools / Lösungen

Auf  verschiedenen Wissensmanagement IT-Tools wird in den Unterabschnitten vertieft eingegangen.

Bei der Zuordnung einzelner IT-Lösungen zu den  Bereichen, kommt es zu Überschneidungen, was u.a. mit der Verknüpfung und Vernetzung unterschiedlicher Wissens-Typen (Informations-Typen) zu tun hat, wie in der folgenden Grafik angedeutet:

Wissens-Vernetzung
(zur größeren Darstellung bitte auf die Grafik klicken)

Einige Lösungen passen deshal, oder aufgrund des Funktionsumfangs gleich in mehrere Bereiche. Teilweise lassen sich Tools auch zu unterschiedlichen fachlichen Zwecken einsetzen.

Deshalb erfolgte die Zuordnung teilweise willkürlich, aber nach derzeitigen Überlegungen bestmöglich.


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