Archiv der Kategorie: Grundlagen

Grundlagen

Wissensmanagement wird oft als diffuser Begriff wahrgenommen. Daher ist es wichtig, sich mit den Grundlagen zu beschäftigen, um dann auf einer soliden gemeinsamen Verständnisbasis an die konkreteren Fragestellungen der Einführung, der Werkzeuge und Methoden usw. heranzugehen.

Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Wissensmanagement-Modelle

Es gibt im Wissensmanagement zahlreiche Modelle. Warum ist es auch jenseits einer eher akademisch-theoretischen Beschäftigung mit Wissensmanagement nützlich, sich mit einem oder mehreren Modellen auseinanderzusetzen?

  • Ein Modell ist ein vereinfachtes Abbild der Realität und kann daher komplexe Sachverhalte (Was ist Wissensmanagement?) deutlich machen.
  • Es kann dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis – im WM-Projektteam, in der Organisation, auf Ebene der Entscheider –  herzustellen.
  • Es kann Orientierung bieten (klare Struktur o.ä.).
  • Es kann dabei helfen, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, z. B. in der Entwicklung eines WM-Konzepts.
  • Es kann konkret bei der Stärken-Schwächen-Analyse unterstützen.
  • Es kann dabei helfen, das eigene spezifische Wissensmanagement für andere nachvollziehbar darzustellen.
  • Es kann dabei helfen, Wissensmanagement an andere Themen in der Organisation anzubinden, z. B. Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Innovationsmanagement.

Weitere grundlegende Überlegungen zu Nutzen, aber auch Grenzen von Modellen im Wissensmanagement bietet das Kapitel 4.1. in diesem Studientext von Gabi Reinmann.

Im Folgenden werden einige ausgewählte Wissensmanagement-Modelle näher erläutert:

  • Bausteine-Modell nach Probst
  • Potsdamer Modell nach Gronau
  • Wissenstreppe nach North
  • Modell der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM-Modell)
  • Münchner Modell nach Reinmann/Mandl
  • SECI-Modell oder Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi
  • MOT – Modell (bzw. TOM)
  • 3-Säulen-Modell
  • Wissensgarten nach Vollmar

Denkaufgabe:
Nachdem Sie sich mit den verschiedenen Modellen beschäftigt haben, überlegen Sie:
  • Worin unterscheiden / ähneln sich die vorgestellten Modelle?
  • Wo liegen deren jeweilige Stärken und Schwächen?
  • Welches dieser Modelle würde für meinen Kontext / meine Organisation am besten passen? Warum?

In der Live Session des WMOOC 2016 hat Dr. Angelika Mittelmann unter anderem auch über Ihre eigenen Praxiserfahrungen bei der Einführung von Wissensmanagement gesprochen und darüber, inwieweit Wissensmanagement-Modelle hier von Nutzen sein können. Die relevanteste Passage zum Einsatz von Modellen findet sich ab Min 4:07 bis ca. Min 11:35 im Video (Gesamtdauer 51:01 Min):


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Wissenstreppe

Die Wissenstreppe von Klaus North erläutert anschaulich, wie Daten, Informationen und Wissen sowie schließlich Können, Handeln und Kompetenz zusammenhängen bzw. aufeinander aufbauen. Sie setzt dies in Beziehung zu einem Modell für operatives Wissensmanagement – quasi bottom-up ausgehend von dem Management der Daten und Informationen – und strategischem Wissensmanagement, das quasi top-down eine Sichtweise ausgehend von der Kompetenz und damit der Wettbewerbsfähigkeit als Ziel nimmt.

In diesem Video erläutert Dr. Angelika Mittelmann (7:18 min) die Wissenstreppe anhand eines „echten“ Modells:


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Bausteine-Modell

Das Bausteine-Modell nach Probst et al. [Vgl. Probst, G. et al. (1998 ) Wissen managen. Frankfurt] hat sich – zumindest im deutschsprachigen Raum – in Organisationen am weitesten verbreitet. Zum einen mag das daran liegen, dass es das erste Modell in deutscher Sprache im Wissensmanagement überhaupt war, zum anderen aber vor allem daran, dass es eine klare und gut verständliche Struktur aufweist und durch den prozessorientierten Ansatz einfach anschlussfähig in vielen Organisationen ist.

Das Modell wird von Gabi Reinmann in ihrem Studientext im Abschnitt 4.2.1 kurz und gut verständlich erläutert, einschließlich einer kritischen Bewertung.

Eine kurz gefasste Erläuterung bietet auch dieses Video (Dauer 6:00 Min)  von Gabriele Vollmar:


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

3 – Säulen Modell

Das 3-Säulen Modell kann als „Adlerperspektive“ auf jede Wissensmanagement- Aktivität einer Organisation eingesetzt werden. Es ist sehr praxisnah auch für kleine Organisationen.

Ohne die ädequate Berücksichtigung aller drei Säulen dieses Modells überleben Wissensmanagement-Projekte in der Praxis nicht. Die Stärke liegt in der Einfachheit:

„Messen“ – „Machen“ – „Wohlfühlen“

lässt sich im „Hinterkopf“ behalten, genauso wie die Bedeutung, die dahinter steckt:

  • Messen: Wenn eine Wissensmanagement Strategie oder auch nur eine Einzelmaßnahme nicht nachweisen kann, dass der jeweilige Nutzen über dem Aufwand liegt, wird sie auf Dauer nicht überleben, weder in einer Organisation noch privat. Deshalb gehören zu einer Wissensmanagement-Aktivität, entsprechende Maßnahmen zum Messen des Gewinns (Nutzen – Aufwand). Dafür steht die Säule des „Messens“. Ob dies qualitativ oder quantitativ möglich ist und welche Ansätze,  Modelle und Kennzahlen dazu gewählt werden, ist spezifisch für die spezielle Aktivität.  Auf jeden Fall muss für das Projekt festgelegt werden, wie der Gewinn gemessen wird und welcher Gewinn erzielt werden soll.
  • Machen: Dies ist die eigentliche Wissensmanagement Aktivität: z.B. die Strategie, das Projekt, die neue Unternehmenssuchmaschine, die Maßnahmen zur Unternehmenskultur, die  Entwicklung der lernenden Organisation usw.. Die meisten klassischen theoretischen Wissensmanagement-Modelle der 90iger Jahre konzentrieren sich ausschließlich oder hauptsächlich auf diese Säule.
  • Wohlfühlen: Die beteilgten bzw. betroffenen Menschen dieser Wissensmanagement – Aktivität müssen sich damit wohlfühlen, sonst funktioniert diese Aktivität nicht nachhaltig.  Deshalb muss für die Aktivität bekannt sein, von welchen Menschen der Erfolg der Aktivität abhängt und dass sie sich mit dieser Aktivität, wenn sie zielgerecht umgesetzt ist, wohlfühlen. Anderenfalls sind Rahmenbedingungen zu schaffen, dass dieses Wohlfühlen gewährleistet ist.

Drei Fragen reichen, um schnell die Überlebensfähigkeit und den potentiellen Erfolg oder Mißerfolg eines Wissensmanagement – Projekt abschätzen zu können:

  • Was wird gemacht?
  • Wie wird gemessen?
  • Wiso fühlen sich die Beteiligten dabei wohl?

Die Adlerperspektive des 3-Säulen Modells muss für jedes Wissensmanagement-Projekt konkretisiert werden, wobei es mit jeweils für die konkrete Aktivität passenden anderen Wissensmanagement Modellen kombiniert werden kann.

Bildvergleich:

Stellen Sie sich diesen 3-Säulen Tempel im „Wissensgarten“ in München vor, von dem eine „Wissenspirale“ wie Rauch aufsteigt.

und schon haben Sie vier Wissensmanagement-Modelle kombiniert, die für eine ganze Reihe von Aktivitäten einen guten Grundstock bilden. Dazu muss noch nicht einmal eine Treppe zum Tempel hinauf führen ;-).

Manchmall stellt sich die Frage, ist „Wohlfühlen“ der richtige Begriff. Ich denke, ja, denn: Wann fühlt man sich wohl?  In einer passenden Unternehmenskultur, in der Mann/Frau motiviert ist und Spaß und Freude an der Arbeit hat. Dies Begriffe führen dann wieder noch weiter in die Tiefe,  wie selbstbestimmt, partnerschaftlich etc. die dann auch schnell wieder fragwürdig werden, wenn unterschiedliche Persönlichkeitstypen berücksichtigt werden müssen, was in der Praxis immer der Fall sein sollte. Wohlfühlen passt aber auch für das persönliche Wissensmanagement – ohne Kontext einer Organisation (Unternehmen, Verwaltung etc.). Deshalb ist „Wohlfühlen“ ein geeigneter Adlerbegriff.

Die bildliche uns sprachliche Darstellung über „tragende Säulen“ ist in vielen Lebens- und Managmentbereichen populär und wird auch teilweise im Wissensmanagement verwendet.  Hier finden Sie eine übersichtliche Sammlung zu „Säulen des Wissensmanagements“ (DACH-KM Wiki)


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Wissensmanagement als Querschnittsdisziplin

Wissensmanagement ist eine Querschnittsdisziplin, die sowohl alle Bereiche einer Organisation berührt, als auch das persönliche und private Leben. Das liegt in der grundlegenden Natur des Wissens.

Demzufolge sollte intelligenter Umgang mit Wissen nicht nur ein wichtiges Thema in allen Management-Disziplinen sein, sondern in allen Abteilungen und bei allen Mitarbeiterinnen einer Organisation, egal ob Unternehmen, Verwaltung , Verein oder Handwerk.

Damit ist es vergleichbar mit grundlegenden Querschnittsaufgaben, wie Arbeitssicherheit, Gesundheitsmanagement oder auch Qualitätsmanagement.

Seit Ende 2014, spielt Wissensmanagement im Zusammenhang mit dem Qualitätsmanagement eine größere Rolle, da diesbezügliche Anforderungen in die ISO 9001:2015 aufgenommen wurden. Dieses Spezialthema wird unter „Wissensmanagement im Qualitätsmanagement (ISO 9001:2015)“ separat behandelt.

Wo sollte Wissensmanagement in der Organisation positioniert werden?

als:

  1. Stabsabteilung mit einem „Chief Knowledge Officer“ (CKO)
  2. eigener Bereich „Wissensmanagement“ , wie Qualitätsmanagement oder Arbeitssicherheit
  3. Teil des Qualitätsmanagement
  4. als Teil der Personalentwicklung
  5. dezentral verteilt in den Bereichen als „Experten Netzwerk“ mit gewählten Koordinatorinnen.

???


Denkaufgabe:

Wo und wie würden Sie Wissensmanagement in Ihrer Organisation positionieren (institutionalisieren), um der Querschnittsrolle gerecht zu werden? Warum?


Sicherlich hängt die individuelle Lösung von der Organisations-Größe ab. Auch Organisationsstruktur und die Kultur spielen für die Entscheidung eine Rolle.

1)  Für eine Stabsabteilung mit CKO spricht (sofern die Organisation groß genug dafür ist), dass die erfolgreiche Umsetzung von Wissensmanagement Maßnahmen stark davon abhängt, dass sich die Unternehmensführung sowohl eindeutig dazu bekennt, das Thema aktiv unterstützt und selber vorlebt. Eine Stabsabteilung macht Bedeutung des Themas deutlich.

2) Für einen eigenen „Wissensmanagement“ Bereich spricht evtl. das Vorhandensein von eigenen Bereichen für Qualitätsmanagement oder Arbeitssicherheit. Wissensmanagement würde damit organsiatorisch auf Augenhöhe zu diesen Themen gestellt.

3) Für die Entscheidung als Teil des Qualitätsmanagement könnte sprechen: Die neue ISO 9001:2015 fordert Wissensmanagement Maßnahmen innerhalb des Qualitätsmanagements. Wenn Wissensmanagement prozessorientiert entlang der Prozesse entsprechend der ISO 9001 betrachtet wird, könnte diese QM Zuordnung des Themas evtl. in Frage kommen.

4) Wissensmanagement als Teil der Personalentwicklung könnte begründet sein, da Wissensmanagement auch zum Ziel hat, eine „Lernende Organisation“ zu schaffen. Das impliziert auch, die natürliche Zusammenführung von Lernen/Qualifizierung/Weiterbildung und Wissensmanagement. Außerdem hat der Umgang, Weitergabe und Erwerb von Wissen zentral mit Menschen (Personal) zu tun und könnte aus diesen Gründen Thema der Personalabteilung sein.

5:) Dezentral verteilt als „Experten – Netzwerk“ könnte u.a. in eine Organisation mit sehr flacher flexibler Hierarchie, in der Selbstorganisation einen höheren Stellenwert einnimmt. Dabei wären in dem Netzwerk Mitarbeiterinnen aus allen Unternehmensbereichen mit vertreten und diese könnten den Koordinator und dessen Stellvertreterin regelmäßig aus ihren Reihen wählen.

Die vielfach historisch gewachsene Positionierung in IT-Abteilungen (z.B. weil Wissensdatenbanken, Intranets und ähnliche IT-Lösungen durch diese aufgebaut wurden), gilt für die langfristige strategische Entwicklung des Wissensmanagement für ungünstig, da IT nur einen Teil der Wissensmanagement-Thematik abdecken kann.


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Potsdamer Modell

Das Potsdamer Modell nach Gronau et al. [vgl. Gronau, N. et al. (2009) Wissen prozessorientiert managen. Methoden und Werkzeuge für die Nutzung des Wettbewerbsfaktors Wissen in Unternehmen. München] wird teilweise aus Weiterentwicklung oder Erweiterung des Bausteine-Modells nach Probst

bezeichnet. Wie dieses unterteilt es den Umgang mit Wissen in einzelne Wissensprozesse, die jedoch leicht von den Probstschen Bausteinen abweichen. Die wesentliche Erweiterung besteht allerdings in der zusätzlichen Berücksichtigung der Randbedingungen, der Akteure und der Reichweite. Die Reichweite gibt an, auf wen oder was das Wissensmanagement konkret einwirkt, z. B. auf eine einzelne Aktivität, auf einen / mehrere Prozesse oder auf ein Netzwerk.

In diesem Artikel wird das Modell kurz umrissen und grafisch dargestellt.


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

GfWM-Modell

Das Wissensmanagement-Modell der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) orientiert sich als Prozessmodell am Qualitätsmanagement-Modell der EFQM (European Foundation for Quality Management), das wiederum auf den Total Quality Ansatz (TQM) zurückgeht, und verbindet diesen mit der Vorstellung der Lernenden Organisation.

Unterschiedliche Materialien, darunter ein ausführliches White Paper, sowie eine frei verfügbare Grafik zum Modell finden sich hier auf der Website der GfWM. Simon Dückert, einer der Autoren des Modells, hat es erstmal auf der KnowTech 2008 vorgestellt:

 

Im Jahr 2013 hat Sebastian Peneder eine Version 2.0 des Modells für den spezifischen Kontext Projektmanagement entwickelt und in den GfWM THEMEN 6 (S. 7-17) vorgestellt.


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Münchner Modell

Das so genannte Münchner Modell wurde von Gabi Reinmann und Ernst Mandl 2001 an der Ludwig-Maximilian-Universität München entwickelt. Es betont den Aspekt des Lernens, sowohl des individuellen als auch des organisationalen, und versucht Wissensmanagement zwischen den beiden Polen ‚Mensch‘ auf der einen und ‚Technik‘ auf der anderen Seite zu verorten.

Ausführlich dargestellt wird das Modell einschließlich einiger grundlegender Begriffsdefinitionen in einem Forschungsbericht von Gabi Reinmann aus dieser Zeit.

Etwas knapper umreißt dieser Beitrag im edu-now Wiki die wesentlichen Aspekte.


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

SECI Modell oder Wissensspirale

Die Japaner Nonaka und Takeuchi [vgl. Nonaka, I.; Takeuchi, H. (1997) Die Organisation des Wissens. Wie japanische Unternehmen eine brachliegende Ressource nutzbar machen. Frankfurt am Main] gründen ihr Wissensmanagement-Modell, das SECI-Modell oder auch Wissensspirale, auf eine wesentliche Fragestellung, nämlich die, wie neues Wissen in einer Organisation entsteht. Dabei spielt eine kontinuierliche Transformation von implizitem zu explizitem Wissen und umgekehrt eine wichtige Rolle.

Gabi Reinmann erläutert und bewertet das Modell in Abschnitt 4.2.2 ihres Studienbriefs.

In diesem Video (Dauer 08:36) erläutert Gabriele Vollmar das SECI-Modell:

Eine schöne Animation des Modells bietet außerdem diese kurze Video (0:18):

Optional:

Von 6:44-9:21min des Erfahrungs-Videos von Angelika Mittelmann, geht sieh auf die Nutzung des SECI-Modells in der voestalpine Stahl GmbH ein:


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).