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Wissenskultur entwickeln

Eine große Bedeutung zur Entwicklung der Wissenskultur in der Organisation haben die „offenen Methoden„.

Diese haben folgende Stärken und Nutzen:

  • sehr gute Vernetzung und Beteiligung der Mitarbeiter (bzw. Teilnehmer)
  • Wertschätzung und Möglichkeit der Mitgestaltung
  • Kommunikation und Begegnung auf Augenhöhe. Alle Teilnehmerinnen sind gleich. Niemand ist „gleicher“.
  • hohes Innovations- und Ideen- und Kreativitätspotential
  • hohes Motivationspotential

Oft sprechen sich die Teilnehmer hier mit Vornamen und „Du“ an. Außerdem wird oft der Begriff „Teilgeber“ für die Beteilgten genutzt, um deutlich zu machen, das Jede sowohl Wissens-Geber, als auch Wissens-Nehmer ist und dies völlig gleichberechtigt zu allen anderen Beteiligten.

Dadurch eignen sich offene Methoden „Mitarbeiter zu Freunden zu machen„, zu Freunden sowohl der eigenen Organisation, des Unternehmens oder der Verwaltung, als auch untereinander. Diese Methoden fördern wesentlich eine gute Organisationskultur.

Die Typischen Regeln und Besonderheiten „offener Methoden“ sind:

  • Augenhöhe, Niemand ist „gleicher“
  • Wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute
  • Was auch immer geschieht, es ist das Richtige – Ungeplantes und Unerwartetes ist oft kreativ und nützlich
  • Gesetz der zwei Füße – Der Teilnehmer bleibt nur so lange in einer Gruppe, wie er es für sinnvoll erachtet, also solange er etwas lernen und/oder beitragen kann, sonst geht er
  • Hummeln und Schmetterlinge (basierend auf dem Gesetz der zwei Füße)- „Hummeln“ flattern von Gruppe zu Gruppe und bilden eine Brücke zwischen den Themen durch häufige Gruppenwechsel, die „Schmetterlinge“ flanieren und pausieren, sind einfach da und „sind schön“. (besonders typisch für BarCamp  + Open Space)

Zu den offenen Methoden zählen unter anderem:

Teilweise verwand damit sind einige „kreative Methoden“, die ebenfalls die Wissenskultur weiterentwickeln, wie:

oder im Bereich organisationales Lernen:

  • Soziales Lernen / Social Learning

Folgende weitere Methoden sehen wir mit einem Schwerpunkt in der Kulturentwicklung:


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Kollegiale Beratung

Begriffsbestimmung:
Kollegiale Beratung ist ein „Bildungsangebot, in dem Fälle aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden in einer Gruppe ohne offizielle Leitung beraten werden. Die Beratungen erfolgen in verteilten Rollen und werden anhand eines Ablaufschemas durchgeführt“ (Westphal, 2016, S. 6).

Sehr kurz, übersichtlich und verständlich ist auch die Wikipedia – Erklärung, die kollegiale Beratung als eine Entwicklung aus der Supervision = Supervision ohne Supervisorin sieht.

Handlungsfelder im Wissensmanagement:
Die Methode ermöglicht nicht nur ein reflexives Lernen aus Erfahrung, sondern auch den Austausch und die Vernetzung von Wissen. Sie eignet sich insbesondere für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender, zur Vermeidung von Wissensinseln und zur Entwicklung der Organisationskultur.

Kontext und Zielgruppe:
Kollegiale Beratung eignet sich insbesondere für Berufsgruppen, die „mit Menschen arbeiten“, die führen, anleiten, beraten, lehren, erziehen, pflegen oder therapieren; also kurz Interaktionsarbeit leisten (eine knappe Erläuterung findet sich hier ). Die Interaktion mit anderen Menschen ist hier der wesentliche Inhalt der Arbeit.
Durch die Subjektivität und die Emotionalität der Beteiligten ergeben sich immer wieder Situationen, die nicht nach einem vorgegebenen Prozess abgearbeitet werden können, weil es zu unerwarteten Schwierigkeiten, Kommunikationsproblemen und Konflikten kommt. Diese Situationen können als „Fall“ in die Kollegiale Beratung eingebracht und mit der Gruppe diskutiert werden.
Die Methode eignet sich also dafür, implizites Wissen sichtbar und dadurch teilbar und für andere nutzbar zu machen.
Kollegiale Beratung hat viele Vorteile: sie ist kostengünstig, da sie nach der Einführung in die Methode ohne externe Moderation auskommt, sie liefert sofort Lösungen für konkrete Probleme und sie hat eine planbare Länge. Je nach gewähltem Modell dauert eine Kollegiale Beratung zwischen 45 und 90 Minuten.
Kollegiale Beratung sollte nicht ohne professionelle Begleitung eingesetzt werden, wenn es Konflikte innerhalb der Beratungsgruppe gibt oder wenn alle Teilnehmenden gleichermaßen von einem Problem betroffen sind.

Methode:
Einen ersten Einblick in die Methode gibt das folgende Video, Dauer 3:25min:
Ihren Ausgang nimmt die Kollegiale Beratung immer von einem Beratungsanlass, einer als schwierig erlebten Situation aus dem beruflichen Alltag oder kurz: einem Fall. Eine knappe Darstellung von Beratungsanlässen und Methodik gibt es hier in Spiegel- Online. Eine ausführliche Darstellung von Fällen ist in diesem Blogpost von Silke Westphal enthalten.

Eine Beratungsgruppe setzt sich aus drei bis zehn, besser vier bis acht Personen zusammen, die im gleichen Unternehmen arbeiten können, aber nicht müssen. Insbesondere für Führungskräfte ist eine unternehmensübergreifende Kollegiale Beratung oftmals vorteilhaft (einen Blick aus der Praxis gibt es in diesem Heft „Wirtschaft + Weiterbildung“.
In jeder Beratungsrunde gibt eine Person einen Fall in die Gruppe (Fallgeber, Fallgeberin oder Fallerzähler, Fallerzählerin). Eine Person übernimmt die Moderation. Die übrigen Mitglieder der Gruppe sind Beraterinnen und Berater. Diese Rollen wechseln in jeder Beratungsrunde. Mehr zu den Rollen gibt es in diesem Blogpost von Silke Westphal.
Der Beratungsprozess wird durch ein vorher in der Gruppe vereinbartes Ablaufschema strukturiert. So ist sichergestellt, dass ein Thema nicht zerredet, sondern intensiv bearbeitet wird. Die einzelnen Ablaufschemata haben unterschiedliche Schwerpunkte und eine unterschiedliche Anzahl von Beratungsschritten und sind nicht per se besser oder schlechter. Es ist nur wichtig, sich als Gruppe auf einen Ablauf zu verständigen und sich daran zu halten. Weitere Überlegungen dazu gibt es in diesem Blogpost von Silke Westphal.

Beispiele für Ablaufschemata sind:

Kollegiale Beratung kann sowohl in Präsenz als auch über eine Plattform im Internet durchgeführt werden. Eine frei und kostenlos nutzbare Plattform ist www.kokom.net
Eine Plattform, die sich überwiegend an Lehrerinnen und Lehrer wendet ist www.kobeo-lehrer.de.

Literatur für den tieferen Einstieg:

(Die Version dieses Inhalts vom 5.12.2017 wurde von Silke Westphal erstellt.)

Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Praxisbeispiele

Wir haben in den folgenen vier Unterbereichen die Praxisbeispiele zum Wissensmanagement in  Organisationen und zum persönlichen Wissensmanagement unterteilt:

Wie bei vielen Klassifikationen ist es auch hier so, dass diese Aufteilung nicht für jeden Fall optimal ist. Beispiele aus einzelnen Bereichen in Großkonzernen, passen z.B. ebenso für kleine Vereine oder Handwerker, wie Beispiele bei Handwerkern zu Verwaltungen passen könnten.

Weitere Beispiele sollen in den kommenden Jahren folgen. Gerne können Sie uns Hinweise auf gute Beispiele geben.


Kommentare/Hinweise:
Ergänzungs- o. Änderungsvorschläge hier in der XING-Diskussion, oder (notfalls, wenn kein XING-Account gewünscht) als eMail (unbedingt mit dieser URL) an uns Autoren (Gabriele Vollmar und/oder Dirk Liesch).

Wissenstransfer im KMU

Wissenstransfer in der Organisation – praktische Umsetzung

Das Praxisbeispiel von Dirk Liesch konzentriert sich auf folgende Themen und Wissenstransfer – Methoden aus seinem früheren Unternehmen und Kundenprojekten. Insbesondere die Kombination von „Interview – Methode“ (erzählen, Ergebnis MP3) und „Mitarbeiter-Workshop Methode“ (zeigen, Ergebnis Video) lässt sich sehr effektiv zum Wissenstransfer auch in KMU und Handwerk einsetzen. Video-Inhalte:

  • Erfahrungswissen ausscheidender Mitarbeiter (z.B. Ruhestand) erhalten:
    • Themen – MindMap
    • Interview – Methode (basierend auf narrativem Storytelling)
  • Projektwissen in der Organisation weitergeben:
    • Mitarbeiter – Workshop Methode
    • Ereignis – Kurve
  • Wissen der Mitarbeiter für Verbesserungen (z.B. im KVP) erschließen:
    • Ideen –Treff Methode
    • LEGO Serious Play™

Ergänzt wird dies durch die Erfahrungen, Beiträge sowie Fragen und Antworten der Teilnehmer in der zweiten Hälfte der Video – Aufzeichnung ( 68 min):

Inhalts-Index zum Video:

  • 00:00 min: Begrüßung
  • 00:55 min: Wissen im Prozess der Arbeit (Einführung)
  • 01:57 min: Wissenstransfer Einarbeitung und während der Arbeit
  • 03:58 min: Übersicht zu Wissenstransfer-Themenkomplexen in der Organisation
  • 05:03 min: Wissenspool,Knowledge Base, Infosystem: Bedeutung, Funktion, Einordnung unterstützender IT
  • 06:45 min: Wissenstransfer in der Organisation – ausgewählte Schwerpunkte
  • 08:47 min: Themen – MindMap als Template für zu übertragende(s) Wissen/Erfahrungen
  • 13:15 min: Interview – Methode (narrativ, MP3-Aufzeichnung): Vorstellung, Einsatzfälle Erfahrungen
  • 20:42 min: Projektwissen in der Organisation weitergeben
  • 21:35 min: Mitarbeiter – Workshops (Mitarbeiter für Mitarbeiter): Vorstellung, Einsatzfälle Erfahrungen
  • 27:15 min: Ereigniskurve : Vorstellung, Einsatzbereiche
  • 29:23 min: Wissen der Mitarbeiter für Verbesserungn (z.B. im KVP) erschließen
  • 29:40 min: Ideen – Treff: Kurzvorstellung
  • 31:30 min: LEGO Serious Play™: Kurzvorstellung
  • 33:44 min: Beginn des Fragen & Antwort Teils der Teilnehmergruppe
  • 34:44 min: Wie findet man bestimmte Themen in den MP3-Dateien?
  • 35:47 min: Wissensmoderator zur Unterstützung der Interviews
  • 39:39 min: Gibt es Generationsprobleme, wenn Gerneration Babybommer und Z zum Wissenstransfer aufeinandertreffen?
  • 47:57 min: Was ist, wenn MA keine Aufnahmen von sich wünschen (für unbekannte Zuseher/ Zuhörer)?
  • 55:30 min: „Now you know“-Videos: Wie macht Ihr das?
  • 57:34 min: Wie erreicht man, dass der Fachexperte das richtige Video zum richtigen Zeitpunkt auch aufruft?
  • 59:40 min: Wie bekomme ich am besten die Zustimmung des Managements?
  • 01:03:38 min: Wissenswanderung und Unterstützung des Managements (Bedenken zu „kritischen Informationen“)

Wachstum und Wissen managen – Erfahrungsbericht der c.a.p.e. IT GmbH

Wie hat sein KMU Wachstum gemanaged (von 20 auf 40 Mitarbeiter/innen) und tut es noch? Dies ist der intensive Erfahrungsbericht von Rico Barth (c.a.p.e. IT GmbH) zum ersten Mind Slam in Chemnitz am 23.10.2017.

Der Wandel vom Open Source-Dienstleister zum Open Source-Hersteller machte den Wachstumsprozess und den damit notwendigen Wandel des Unternehmens notwendig, auf allen Ebenen, wie: Organisationsstruktur, Unternehmenskultur, Mentalität und Bereitstellung sowie Weitergabe von Wissen. Falls es irgendwo wachsende KMU gibt, hier ist der Vortrag für sie (Dauer: 13:00 min):

Index des Videos:

  • 00:00 min: Begrüßung, Vorstellung
  • 00:35 min: Infos zur c.a.p.e. IT + Erläuterung der Wachstums-Herausforderung
  • 02:49 min: Wandel vom OS-Dienstleister zum OS-Hersteller
  • 03:38 min: Erläuterung des Veränderungsprozesses
  • 05:33 min: Erfahrungen+Herausforderungen bei der Umsetzung
  • 06:45 min: Erfahrungen mit Wiki + neuen Wissensprozessen
  • 07:50 min: Wandel in der Denkweise vorantreiben
  • 08:40 min: laufender Prozess des Wandels
  • 10:00 min: miteinander reden – Kommunikation
  • 11:20 min: Partner, Community + Bestandskunden

Mitmachen 2017

Ihre individuelle Weiterbildung rund um Wissensmanagement

Sie haben in 2017 zahlreiche und damit ganz individuelle Möglichkeiten, sich und andere in Sachen Wissensmanagement weiterzubilden und damit auch dieses freie, offene und innovative Bildungsangebot zu unterstützen oder diese „new work – Transformation“ in der Qualifizierung auch auf Ihre eigenen Fachthemen zu adaptieren:

  • flipped classroom Training, vom 27. bis 28.4. in Dresden (Teilnahme)
  • Wissensmanagement-MOOC 2017, offenes und freies Lernangebot (Unterstützung und Sponsoring, Teilnahme)
  • Wissensmanager – Ausbildung 2017, mit dem Ziel, nach mündlicher Prüfung ein qualifiziertes Zertifikat als „Wissensmanager“ zu erwerben (Teilnahme, Partner)
  • Entwicklung innovativer, gemeinsamer flipped classroom Trainings/Seminare (Partner)
  • freie Lerninhalte für eigene Angebote im Unternehmen, Organisation und Verwaltung (Nutzung)
  • Weiterentwicklung des freien Kursbuchs (OER, CC-BY Lizenz) zum Wissensmanagement ( Unterstützung /Sponsoring, Partnerschaft, Mitmacher)

Dieser Inhalt/Beitrag ist noch in Bearbeitung und wird bis ca. Mai 2017 noch nach und nach aktualisiert/ergänzt/vervollständigt.

„flipped classroom“ Training
vom 27. bis 28.4. in Dresden

Für schnell entschlossene flexible Macher mit dem Motto „Praxiserfahrung machen und austauschen“ ist dieses 2-Tages „flipped classroom“ Training zum Wissensmanager optimal.

Hier gibt es den Flyer inkl. Anmeldeformular (Achtung: Anmeldefrist 5. April 2017) zum download.

Sie lernen eine „flipped classroom“ Weiterbildung als berufsbegleitende Qualifizierung persönlich kennen und bilden sich gleichzeitig zum Wissensmanager weiter. Als Abschluss besteht die Möglichkeit ein Zertifikat der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. zu erhalten.

Dies ist die intensivste und kompakteste Form der Weiterbildung.

Wissensmanagement-MOOC 2017

Die Unterstützung , das Sponsoring und die Teilnahme sind 2017 in gleicher Weise möglich, wie 2016.

Wir danken den bisherigen und aktuellen Unterstützern dieser freien und offenen Lernangebote (MOOC und OER-Kursbuch) zum Wissensmanagement. Hier finden Sie auch die Möglichkeiten der Unterstützung, die auch 2017 möglich sind, und für die wir und die Nutzer dieser freien Bildung uns sehr herzlich bedanken.Den aktuellen Unterstützer – Flyer für 2017 können Sie direkt hier downloaden (PDF).

Der WMOOC 2017 startet am 3. Oktober 2017.

Wissensmanager – Ausbildung 2017

Wenn Sie:

  • Manager mit Personalverantwortung
  • Projektleiter
  • Personalentwickler, HR-Verantwortlicher
  • Qualitätsverantwortlicher

sind, macht für Sie eine berufsbegleitende Qualifizierung zum „Wissensmanager“ besonders Sinn, da „intelligenter Umgang mit Wissen“ inklusive dem Wissens- und Erfahrungsschatz Ihrer Mitarbeiter/Team -Mitglieder  für Ihre Arbeit wichtig ist.

Diese 4-monatige berufsbegleitende Qualifizierung und Weiterbildung zum „Wissensmanager“ erfolgt als effektive flipped classroom Ausbilung (Theorie: online, Praxis:  zwei Präsenzseminare) und schließt mit einem qualifizierten Zertifikat zum „Wissensmanager“ ab (nach mündlicher Prüfung).

Den Flyer zur Wissensmanager – Ausbildung 2017 können Sie hier direkt downloaden (PDF).

Es bestehen auch Möglichkeiten als Partner bei dieser Ausbildung mitzuwirken. Nehmen Sie bei Interesse daran bitte Kontakt mit Dirk auf.

Entwicklung innovativer, gemeinsamer flipped classroom Trainings/Seminare

Nicht immer, wenn intelligenter Umgang mit Informationen, Wissen und Erfahrungen im Beruf wichtig ist, braucht es eine komplette Qualifizierung zum „Wissensmanager“. Dann macht evtl. eine von folgenden zwei Alternativen Sinn:

  • Einbau von einzelnen Lernbausteinen (learning nuggets) aus dem freien Wissensmanagement Kursbuch, dem WMOOC oder den „flipped classroom“ Präsenzseminaren als angepassten Teilbereich in Ihre eigenen Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen (Ihre Angebote ergänzt um themenspezifische Wissensmanagement – Bausteine) .
  • Aufbau Ihrer eigenen berufsbegleitenden „flipped classroom“ Trainings zu Ihren Qualifizierungsthemen mit unserer Unterstützung und auf Basis unserer praktischen Erfahrungen (Konzeptions- und Durchführungsunterstützung bei Ihren neuen flipped classroom Angeboten unabhängig vom Fachthema „Wissensmanagement“).

Wir würden uns freuen, unsere Ergebnisse und Erfahrungen gemeinsam mit Ihnen in Ihre eigenen fachspezifischen Angebote zu integrieren. Bitte nehmen Sie dazu direkt mit uns Kontakt auf.

Freie Wissensmanagement-Lerninhalte in der eigenen Organisation nutzen

Ziel dieses offenen Projektes (OER-Kursbuch) zum Wissensmanagement war und ist es, dass Sie sowohl die entstandenen elektronischen Lernbausteine einzeln, als auch den ganzen Kurs in Ihre eigenen Lernangebote für Ihre Mitarbeiter (elektronisch) integrieren können. Dazu soll auch eine Übernahme dieser „learning nuggets“ zum Wissensmanagement in Ihre eigenen internen online Lernsysteme und Angebote weitgehend automatisch möglich sein/werden.

Wenn Sie daran Interesse haben, nehmen Sie dazu bitte direkt Kontakt zu uns auf.

Weiterentwicklung des freien Wissensmanagement-Kursbuchs

Dieses freie und offene Bildungsprojekt (OER, CC-BY Lizenz) zum Wissensmanagement soll sich kontinuierlich und langfristig weiterentwickeln. Das geht nur mit Ihnen zusammen, als  Unterstützer, Mitmacher, Sponsor, Partner oder Nutzer.
Wenn Sie fachliche Themen und Beiträge, gute Beispiele oder auch nur Hinweise, Feedback und Kritik haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Bitte denken Sie daran, auch freie hochwertige Bildung kostet in der Bereitstellung, Erstellung der Bildungsmaterialien und in der Pflege und Betreuung genau soviel Geld wie kommerzielle Bildung. Deshalb ist eine finanzielle Unterstützung, z.B. durch die Teilnahme an den obigen Angeboten mehr als willkommen und eine Unterstützung all jener, die sich eine vergleichbare kommerzielle Ausbildung nicht leisten können.

„flipped classroom“ unter Einbeziehung freier digitaler Lernmaterialien (OER) ist für uns eine wichtige „new Work“-Innovation, bzw. eine „digitale Transformation“ in der beruflichen Qualifizierung, um das Thema in einige aktuelle „Hype-Themen“ einzuordnen.

Vielen Dank für Ihr „Mitmachen 2017“.

Gabriele Vollmar und Dirk Liesch

Bei Interesse, Fragen oder eigenen Ideen zu einem der Themen oder zu eigenen Vorschlägen  nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Wissenstransfer bei der Stadt Mannheim

Wissenstransfer bei der Stadt Mannheim

Das sehr gute Fallbeispiel/Praxisbeispiel zum Wissenstransfer ist als Video-Interviews mit Frau Christine Gebler (Stadt, Mannheim) entstanden.
Inhaltlich geht es um die Methoden und Abläufen beim individuellen Wissenstransfer (einzelne Personen) und strukturellen Wissenstransfer (ganze Team und Bereiche) innerhalb der Stadtverwaltung Mannheim. Insbesondere die strukturierten Prozesse, die eingesetzten Methoden und neben dem individuellen Wissenstransfer auch der Transfer aus Teams, z.B. aufgrund von Change-Prozessen, ist besonders.  (Dauer 63:29min )

Index zum Video:

  • 00:00 min: Begrüßung, Vorstellung
  • 01:19 min: Vorstellung Rahmenbedingungen: Stadtverwaltung Mannheim
  • 02:58 min: Ausgangssituation und Ziele zum Wissensmanagement
  • 05:26 min: Risiko Wissensverlust inkl. Gründe dafür
  • 06:11 min: Wissenstransfer
  • 09:23 min: Varianten des Wissenstransfers bei der Stadt Mannheim
  • 12:11 min: Individueller Wissenstransfer – Prozess für einzelne Beschäftigte
  • 14:19 min: Verlauf / Ablauf des individuellen Wissenstransfer
  • 19:08 min: Rollen im individuellen Wissenstransfer – Workshop
  • 21:04 min: Methoden im individuellen Wissenstransfer – Workshop
  • 27:23 min: Beispiele der Workshop- und Ergebnis – Dokumentation
  • 30:12 min: Übertragung in elektronische Informationen
  • 32:34 min: Spezielle Informationen für Führungskräfte- Einarbeitung
  • 34:03 min: Nebenwirkungen
  • 35:04 min: Struktureller Wissenstransfer für Teams und Organisationseinheiten
  • 38:34 min: Inhalte des strukturellen Wissenstransfers
  • 42:25 min: Ausblick – unsere Angebote zum Wissenstransfer
  • 45:13 min: Lebensphasenbeleitende Wissenssicherung
  • 46:29 min: Fragen & Antworten Beginn
  • 46:47 min: Reicht wirklich nur ein Workshop von vier Stunden?
  • 47:50 min: Wie zeitig vor dem Wechsel findet der Workshop idealerweise statt?
  • 48:59 min: Zu welchem Zeitpunkt finden die strukturellen Transfers statt?
  • 51:04 min: Gehen Sie mit dem Angebot auf die Kolleginnen zu oder kommen die Anfragen schon von den Kollegen?
  • 52:24 min: Wer entscheidet, welche Personen dieses Angebot nutzen sollten?
  • 54:00 min: Wie ist die Akzeptanz und wie erfolgt die Motivation,   das relevante Wissen weiterzugeben?
  • 56:17 min: Wie gehen Sie mit Dingen um, die den Mitarbeiterinnen erst später nach dem Workshop einfallen?
  • 57:41 min: Wer überträgt bei Ihnen die Informationen in die elektronische Form?
  • 58:20 min: Spielen diese Themen eine Rolle beim Employer-Branding?
  • 61:03 min: Was sind Ihre größten Herausforderungen in dem Thema, die in den nächsten 1-2 Jahren angegangen werden sollen?

WMOOC 2016: Abschlussfeier – Seminar – Zertifikat

Liebe Teilnehmerinnen des WMOOC,

Wir möchten gerne den Abschluss des Wissensmanagement-MOOC 2016 (die Ausgangsbasis dieser OER-Site) in einer letzten Live Session mit Ihnen feiern und uns damit bei Ihnen für die Teilnahme bedanken. Wir hoffen, dass viele von Ihnen mit dabei sind.

Neben einem Rückblick und Ausblick, sowie einer Feedback- und Lessons Learned-Runde, wird unter allen Teilnehmern der Abschlussfeier ein Preis für diesen WMOOC verlost. Lassen Sie sich überraschen!

WMOOC – Abschlussfeier: Live-Session:

Datum+Zeit: Donnerstag 2.2.2017, 18:00 Uhr

Einwahl-Link und Passwort finden Sie hier in der WMOOC-Plattform (mooin).

Übrigens: Der WMOOC auf der „mooin“-Plattform  bleibt auch weiterhin offen zugänglich, dieses freie Wissensmanagement-Kursbuch (OER) auf der „open-academy“ sowieso. Nutzen Sie diese Materialien gerne weiterhin für den eigenen Wissensauf- und –ausbau, aber auch um z. B. unternehmensinterne Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen.

2-tägiges „flipped classroom“ – Seminar für WMOOC Teilnehmer:

Am 27.4.-28.4.2017 bieten wir (Gabriele Vollmar und Dirk Liesch) für alle WMOOC-Teilnehmer ein zweitägiges „flipped classroom“-Seminar an, d.h. die Inhalte (Theorie) des Kursbuches werden dort nicht wiederholt, sondern der Fokus liegt auf dem interaktiven Austausch, der praktischen Anwendung des Gelernten und dem persönlichen Kennenlernen und Vernetzen.

Sie haben als WMOOC-Teilnehmer und Teilnehmerin die Chance am ersten Wissensmanagement „flipped classroom“-Seminar teilzunehmen, da Sie die Theorie in den letzten vier Monaten im WMOOC bereits erworben haben. Trotzdem erhält jeder Teilnehmer zuvor noch eine Linkliste zu den Themen aus dem WMOOC, die als Vorbereitung auf das Seminar empfohlen werden. Außerdem besteht am Ende des Seminars die Möglichkeit, das „Wissensmanagement-Zertifikat“ der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. zu erhalten (ohne zusätzliche Kosten). Die Teilnahmekosten für das Seminar betragen 1.200 Euro (zzgl. Mwst.).

Alle Mitmacher am OER-Kursbuch, also diejenigen, welche uns aktiv mit Inhalten unterstützt haben, also nicht nur bei der Komplexaufgabe, sondern auch mit Video-Interviews, als Experten bei Live-Sessions u.ä., auch wenn sie (bisher) nicht mit auf der Mitmacherliste genannt werden, können zum Dank für ihre Unterstützung für die Hälfte der Seminargebühr teilnehmen. Mitarbeiter und Mitglieder aller Sponsoren und Medienpartner erhalten zum Dank für die Ermöglichung des WMOOC 20016 und des OER Kursbuches einen Rabatt von 25%.

Veranstaltungsort ist der Ferienhof „Dittrichs Erben“ in Radebeul bei Dresden. Wer kann und möchte, kann also gleich noch das Wochenende in Dresden/Sächsische Schweiz/Elbtal anhängen. Im Seminarpreis sind das Catering und das gemeinsame Abendessen am 27.4.2017 mit enthalten. Die Übernachtung kann ebenfalls im Ferienhof auf eigene Kosten erfolgen.

Bei Interesse nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf (Gabriele Vollmar, Dirk Liesch).

Teilnahmebescheinigung oder GfWM-Zertifikat:

Sie haben als WMOOC-Teilnehmer unterschiedliche Möglichkeiten, einen offiziellen Abschluss des WMOOCs (gesamt oder für einzelne Module) zu erhalten. Nähere Details finden Sie im Abschnitt „Bescheinigungen der Teilnahme / GfWM-Zertifikat“ stehen im hier verlinkten Forenbeitrag, Bitte geben Sie uns kurz per eMail Bescheid, wenn sie eine der Möglichkeiten zu einem offiziellen Abschluss nutzen möchten! Wir melden uns dann hinsichtlich der weiteren Schritte bei Ihnen.

Wir hoffen, viele von Ihnen zur Abschlussfeier am Donnerstag in der Live-Session zu begrüßen und evtl. beim Seminar persönlich kennenzulernen oder wiederzusehen. Inzwischen sind auch die letzten Live-Session Aufzeichnungen im „mooin“ eingestellt.

Ihre WMOOC-Koordinatoren

Gabriele Vollmar & Dirk Liesch

Ohne unsere Unterstützer wäre dieses Projekt nicht möglich. Hier finden Sie, wer dieses kostenfreie Angebot und freie Lernmaterial (bisher) ermöglicht. Gerne kann Ihre Organisation auch noch Unterstützer werden.

Wissensmanagement bei BSH Hausgeräte GmbH

Wissensmanagement bei BSH Hausgeräte GmbH im Produktbereich Wäschepflege am Standort Berlin

Das sehr informative Video ist im Rahmen des Wissensmanagement-MOOC 2016 als Fallbeispiel/Praxisbeispiel in Form eines Video-Interviews mit Frau Carmen Heinze und Herr Norbert Delfendahl (BSH,Berlin) entstanden. Inhaltlich geht es um die Entwicklung des prozessorientierten Wissensmanagements bei BSH mit dem Projekt K:E.E.P. Sehr interessant ist dabei die Balance zwischen dezentral bedarfsorientiertem Ansatz und zentraler Steuerung und die Verbindung von Wissensmanagement und Prozessmanagement. (Dauer: 58:07 min)

Index zum Video:

  • 00:00 min: Begrüßung, Vorstellung
  • 01:40 min: Einleitung – warum Wissensmanagement
  • 02:10 min: Zusammenhang zwischen Wissens- und Prozessmanagement
  • 03:20 min: Ausgangssituation, Rahmenbedingungen, Zielsetzung
  • 06:11 min: K:E.E.P. – Knowledge Management: Experienced, Effective, Process-oriented
  • 10:56 min: K:E.E.P. – Grafik und Konzepterläuterung
  • 13:52 min: begleitendes Change Management
  • 15:08 min: K:E.E.P. – Beratung (Stufenmodell / Ablauf)
  • 20:50 min: Wissenskreislauf – Nutzung
  • 21:18 min: K:E.E.P. – Change Management
  • 23:37 min: Zwischen-Fazit zum Roll-out und Konzeptumsetzung
  • 28:40 min: Beginn Fragen und Antworten
  • 29:39 min: Wie wird das im K:E.E.P. Team aufgebaute Wissen genutzt?
  • 32:34 min: Aus welchen Bereichen kommen die K:E.E.P. Team-Mitglieder?
  • 34:53 min: Was sind die Hauptthemen, die bei Ihnen wiederholt auftauchen?
  • 35:51 min: Wie weit ist die „Motivation“ fortgeschritten? Kommen die Abteilungen inzwischen von selbst?
  • 38:59 min: Benötigt man nicht doch ein Tool um das Wissen zu verwalten?
  • 43:54 min: Wie schwierig ist es, die Balance zwischen dezentral bedarfsorientiert und zentraler Steuerung zu halten?
  • 48:24 min: Wie ist das Aufwandsverhältnis zwischen Motivation (Change Prozess) und Beratung?
  • 51:21 min: Was sind typische KPI bei Ihnen?
  • 52:37 min: Wie trägt man K:E.E.P. nicht nur übers Management ins Unternehmen?
  • 55:51 min: Was sind Ihre größten Herausforderungen für die nächsten ein bis zwei Jahre?

Wissensmanagement-IT-Einsatz im Augenhöhe-Projekt

Wissensmanagement-IT-Einsatz im Augenhöhe-Projekt

Im folgenden Video erläutert Rainer Bartl, wie in der Augenhöhe-Community die „Sharepoint-Alternative“ Bitrix24 als Enterprise Social Network (ESN) für kleine Organisationen zum Einsatz kommt. Da das Praxisbeispiel sich besonders gut für kleine Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe eignet, haben wir es hier aufgenommen, auch wenn das Augenhöhe-Beispiel eher in den Bereich „gemeinnützige Organisation“ gehört.  Die im Video eigesetzte Präsentation hier zum Download (PDF, 2 MByte). (Video Dauer:  48:59min)

Index des Videos:

  • 00:00 min: Begrüßung, Vorstellung
  • 01:49 min: Einleitung
  • 03:58 min: Typisierung – Lösungen für Wissensarbeit
  • 04:48 min: Nutzungs-Szenarien für Enterprise Social Networks
  • 06:17 min: Schlankes Wissensmanagement für KMU
  • 08:00 min: Marktübersicht – (Social) Intranets
  • 08:39 min: Bitrix – Enterprise Social Network als Sharepoint Alternative
  • 11:47 min: Augenhöhe – Community
  • 12:53 min: Bitrix in der Augenhöhe-Community
  • 14:33 min: Live Demo
  • 29:45 min: Mobile App
  • 31:00 min: Kalender
  • 33:00 min: Organigramm inkl. Mitarbeitern
  • 34:03 min: CRM
  • 34:19 min: Fragen und Antworten
  • 34:20 min: Wo siehst Du persönlich den Vorteil, das  System für Augenhöhe einzusetzen?
  • 36:47 min: Wie würdest Du den Nutzen des integrierten CRM für KMU oder Handwerker einschätzen?
  • 40:04 min: Wo stehen die Server für die Bitrix Kunden, welche die Cloud nutzen?
  • 41:18 min: Ist die Suchfunktion wie bei Sharepoint auch?
  • 44:33 min: Welche Wünsche hättest Du noch an die Bitrix-Lösung?